SV SANDHAUSEN

#FCSPSVS im Rückspiegel

Wir blicken mit etwas Abstand zurück auf die Partie des SVS beim FC St. Pauli und schon mal voraus aufs kommende Wochenende.

Das fiel auf

Wenn eines nicht passieren darf in einem Spiel bei einem Spitzenteam vor aufgeheizter Kulisse, dann ein frühes Gegentor. Leider kassierte der SVS das 0:1 aber direkt mit der ersten Aktion. Der Treffer war ein Sinnbild der ersten 20 Minuten: Die Schwarz-Weißen kamen oft einen Schritt zu spät und schafften es zudem nicht, sich gegenseitig ausreichend auf dem Platz zu unterstützen. Guido Burgstaller hatte bei seinem Treffer viel Platz und noch mehr Zeit, da es kein Akteur mehr packte, sich ihm rechtzeitig in den Weg zu stellen. Auch beim 0:2 wäre es nötig und möglich gewesen, das Loch im Zentrum am Sechzehnmeterraum zu schließen. Es gelang leider nicht.

Mit der etwas offensiveren Ausrichtung durch die Hereinnahme von Charlison Benschop schaffte es der SVS, sich immer mehr in die Partie reinzuarbeiten. Die weiteren Wechsel machten sich in der Offensive bezahlt, es war Schwung drin im Spiel nach vorne, und mit etwas mehr Matchglück wäre auch punktetechnisch noch etwas drin gewesen. Der SVS musste aber natürlich sehr viel Risiko gehen, um überhaupt eine Chance zu erhalten auf einen Sieg. Dass der FC St. Pauli in der Schlussphase seine Kontergelegenheiten bekommen würde, lag daher auf der Hand. Eine wusste er leider zu nutzen, was die Niederlage besiegelte.  

Die Statistiken

In der Anfangsphase hatte der SVS zeitweise nur 20 Prozent Ballbesitz. Die Statistik passte sich später wieder etwas an, am Ende stand es nach Prozenten 33:67. Auch in weiteren Werten lag der FC St. Pauli vorne, beispielsweise bei den Zweikämpfen (52:48 Prozent) oder den Eckbällen (8:2), wobei der SVS hier einmal mehr seine Qualitäten bei Standardsituationen unter Beweis stellte, mit einer Eckball-Erfolgsquote von 50 Prozent. Bei den verübten Foulspielen nahmen sich beide Teams nichts (10:10).

Die Zahl des Spiels: 3

Immanuel Höhn entwickelt sich so langsam zum Torjäger. Am Millerntor erzielte er bereits seinen Saisontreffer Nummer 3! Damit zählt er zu den torgefährlichsten Abwehrspielern in der 2. Liga in dieser Saison, wird in dieser Rubrik lediglich von Innenverteidiger Moritz Heyer (Hamburger SV) übertroffen, der schon fünfmal geknipst hat.

Die Lage der Liga

Viel verändert hat sich nach einem Nachholspiel naturgemäß nicht. Der FC St. Pauli sprang zurück an den Spitzenplatz (mit 29 Punkten) und steht nun wieder drei Zähler vor dem SV Darmstadt 98. Der SVS bleibt mit zwölf Zählern auf Platz 17, zwei Punkte hinter der Konkurrenz auf dem Relegationsrang (Holstein Kiel) und den beiden Positionen darüber (Hannover 96, FC Erzgebirge Aue).

Der kommende Gegner

Am Samstag gastiert der SVS um 13:30 Uhr beim FC Schalke 04, der nach seinem Abstieg aus der Bundesliga derzeit Platz sieben belegt. Zwei Zähler Rückstand auf Relegationsrang drei (SC Paderborn, 25 Punkte) weisen die „Knappen“ aktuell auf. Zuletzt spielten sie 1:1 beim SV Werder Bremen.

Foto: Eibner-Pressefoto

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