SV SANDHAUSEN
22.08.2016 18:30 Uhr

Kister köpft den SVS in Runde zwei

In der ersten Runde des DFB-Pokals standen sich der Drittligist SC Paderborn und der Zweitligist SV Sandhausen gegenüber. Nach einem intensiven und kampfbetonten Spiel setzten sich die Kurpfälzer mit 2:1 (1:0) durch und zogen damit in die nächste Runde ein.

Es war nicht das glücklichste Los, das der SV Sandhausen in der ersten Runde des DFB-Pokals hätte ziehen können. Der Drittligist ist für viele noch ein Vertreter des Unterhauses und das zeigten die Gastgeber von Anfang an. Bereits in der vierten Spielminute tauchte Sven Michel, nach einem starken Pass von Abwehrrecke Christian Strohdiek, frei vor SVS-Schlussmann Marco Knaller auf. Der Ball rutschte dem 26-Jährigen jedoch über den Spann und traf nur das Außennetz. In einer zweikampfbetonten Partie sorgte ein Pfiff des Unparteiischen Martin Petersen für Ärger bei den Anhängern des SC: Der Schiedsrichter entschied ohne Zögern nach einem Foulspiel an Sandhausens Stürmer Richard Sukuta-Pasu im Sechzehnmeterraum auf Strafstoß. Der Gefoulte schoss selbst und behielt gegen Paderborns Torwart Lukas Kruse die Oberhand – 1:0 für die Gäste aus der Kurpfalz (18.). Die Gangart des Erstrundenspiels wurde zunehmend rauer und Torchancen blieben Mangelware. Doch in der 36. Minute hatte so mancher Paderborner den Torschrei bereits auf den Lippen, als Koen van der Biezen aus elf Metern abschloss - doch Denis Linsmayer stellte sich dem Schuss in den Weg. Den Nachschuss parierte Knaller mit einem tollen Reflex. Auch der SV kam vor der Halbzeitpause noch zu einer Torchance, bei der Innenverteidiger Tim Kister nach einer Ecke von Thomas Pledl der Ball vor die Füße fiel und der anschließende Torabschluss von der Paderborner Defensive geblockt wurde.

Nach der Pause begannen die Sandhäuser besser, doch gejubelt wurde auf der anderen Seite: Ein langer Diagonalball von Marc Andre Kruska fand den Weg zu SCP-Spieler Michel, der mit seinem Vollspannschuss SVS-Torhüter Knaller keine Abwehrchance ließ und den 1:1-Ausgleich für die Hausherren besorgte (50.). In der Folge machte der SC weiter das Spiel. Die Sandhäuser dagegen versuchten mit ihrem schnellen Umschaltspiel Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Es schien bereits so, als hätten sich beide Mannschaften mit der Verlängerung abgefunden, doch ein Foul an Pledl sorgte für eine erneute Standardsituation in der Nähe des Strafraums der Paderborner. Der 22-Jährige Mittelfeldspieler führte selbst aus und fand im Zentrum Kister, der den Ball mit voller Wucht zum 2:1 für die Gäste ins Tor beförderte (90.+1). Kruse im Tor der Ostwestfalen hatte keine Abwehrchance. Wenige Minuten später war Schluss und der SV Sandhausen zog in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. (Foto: Eibner-Pressefoto)

SC Paderborn: Kruse – Bertels, Strohdiek, Sebastian, Zolinski (90.+3 Medjedovic) – Kruska, Schonlau, Krauße (90. +3 Mannek) – Michel, Vucinovic (77. Herzenbruch), van der Biezen.

SV Sandhausen: Knaller – Paqarada, Knipping, Kister, Klingman – Kulovits, Linsmayer (83. Höler) – Kosecki (73. Karl), Vollmann (59. Wooten), Pledl, Sukuta-Pasu.

Tore: 1:0 Sukuta-Pasu (18. FE.), 1:1 Michel (50.), 2:1 Kister (90.+1).

Zuschauer: 4.436.

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart).

SC Paderborn 07 - SV Sandhausen (1:2)

SC Paderborn 07SV Sandhausen
Die Aufstellungen am 22.08.2016 18:30 Uhr
Kruse - Zolinski (90. Medjedovic) - Sebastian - Strohdiek - Bertels - Krauße (90. Mannek) - Kruska - Schonlau - Vucinovic (77. Herzenbruch) - Michel - van der BiezenKnaller - Klingmann - Kister - Knipping - Paqarada - Linsmayer (83. Höler) - Kulovits - Pledl - Vollmann (59. Wooten) - Kosecki (73. Karl) - Sukuta-Pasu
Auf der Auswechselbank
Brammen, Herzenbruch, Itter, Ruck, Medjedovic, Saric, MannekWulle, Gimber, Karl, Kuhn, Thiede, Wooten, Höler
Die Trainer
René MüllerKenan Kocak
So fielen die Tore
50. Sven Michel 1:118. Richard Sukuta-Pasu (Elfmeter) 0:1
90. Tim Kister 1:2
Schiedsrichter
unbekannt
Zuschauer
-
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