SV SANDHAUSEN

„Das Unentschieden ist für uns absolut unbefriedigend“

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen Eintracht Braunschweig (2:2)

Jürgen Machmeier: Das 2:2 spiegelt den Spielverlauf komplett wider. Wir waren in der ersten Hälfte die deutlich bessere Mannschaft und müssen eigentlich noch höher in Führung gehen. Es ist dann unverständlich, dass wir uns in der zweiten Halbzeit hinten einigeln. Nach dem 1:2 sind wir nervös geworden, dazu gab es gar keinen Grund, weil wir in der ersten Halbzeit gut gespielt haben. Es ist nicht zu verstehen, wie das Spiel zu Hause noch so kippen kann, aber die Welt geht nach diesem Ergebnis nicht unter.

Mikayil Kabaca: In der ersten Halbzeit haben wir einen sehr ansehnlichen Fußball gespielt, sind verdient mit 2:0 in Führung gegangen und haben in der ein oder anderen Situation das 3:0 verpasst. Wir bekommen nach gefühlt 30 Sekunden in Hälfte zwei den Anschlusstreffer, danach kam es zu einem Bruch im Spiel, es hat nichts mehr funktioniert. Wir haben den Gegner starkgemacht, der Ausgleich muss aber dennoch nicht fallen. Dass er dennoch gefallen ist, ist sehr bitter für uns, denn es waren heute definitiv drei Punkte drin.  

Uwe Koschinat: Das Unentschieden ist für uns absolut unbefriedigend. Mit den Ansprüchen, die wir formuliert haben, dürfen wir das Spiel nach einem derart souveränen Auftritt in der ersten Halbzeit nicht mehr auf diese Weise aus der Hand geben. Wir haben einen Traumstart erwischt mit dem 1:0 mit der ersten Aktion. Wir hatten immer das Gefühl, sehr wachsam zu sein, unsere Spielidee hat sich positiv entwickelt, und nach dem 2:0 hatten wir mehrere Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Uns war aber auch klar, dass Braunschweig auf diese erste Halbzeit reagieren wird. Es war leider wieder mal so, dass wir in einer Phase, in der sich die Mannschaft neu orientieren muss, einen frühen Gegentreffer kassieren. Danach war ganz viel von der Sicherheit aus der ersten Hälfte wie weggeblasen, der Ausgleich lag mehrmals in der Luft. Wir konnten ab der 80. Minute für Entlastung sorgen und hatten die Hoffnung, die drei Punkte nach Hause zu zittern. Mit der letzten Aktion fällt dann das 2:2, und wir stehen ganz klar mit einer gefühlten Niederlage da.   

Kevin Behrens: In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff, hatten die Kontrolle über das Spiel, können nach dem 1:0 noch nachlegen. Wir wussten, dass Braunschweig noch mal Gas geben wird. Leider gelingt der Eintracht der frühe Anschlusstreffer, danach sind wir geschwommen und haben leider den Sieg nicht über die Zeit gerettet. Es ist schwer zu erklären, warum wir es nicht schaffen, in der zweiten Halbzeit direkt da zu sein. Wir sind sehr enttäuscht über den Spielverlauf.

Nils Röseler: Es waren zwei komplett unterschiedliche Hälften. In der ersten Halbzeit spielen wir richtig stark, führen verdient und müssen den Sack zumachen. Nach dem frühen 1:2 in der zweiten Hälfe hatten wir zu kämpfen, Braunschweig hat auf das 2:2 gedrückt, am Ende fällt der Ball dann rein. Das ist sehr bitter, weil wir das Spiel komplett unter Kontrolle hatten und eigentlich zu Hause gewinnen müssen.

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