SV SANDHAUSEN

"Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn"

Die Stimmen zum Spiel SpVgg Greuther Fürth gegen SV Sandhausen (3:2)

Jürgen Machmeier: Ein Unentschieden wäre heute verdient gewesen, wir haben uns das Leben aber selbst schwer gemacht mit den ersten beiden Gegentreffern. Auch das dritte Tor der Fürther wäre vermeidbar gewesen. Nichtsdestotrotz haben wir auch heute eine gute Leistung gezeigt. Die Niederlage wirft uns nicht um. Ich habe heue viele gute Dinge gesehen. Wir hatten leider zwei, drei individuelle Fehler drin, die vielleicht auch der Müdigkeit geschuldet waren. Wenn uns vor den drei Spielen jemand gesagt hätte, dass wir aus den ersten drei Spielen nach der Teamquarantäne sechs Punkte holen, hätten wir vielleicht geantwortet: Vier reichen uns auch. Jetzt haben wir sechs geholt. Wir haben nun eine lange Woche vor uns und müssen schauen, dass wir wieder zur Frische kommen. Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn. Wir sind auf einem guten Weg.

Volker Piegsa: Man muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat im dritten Spiel nach der Teamquarantäne wieder alles versucht und eine Energieleistung gezeigt. Wir mussten mit dem unglücklichen 0:1 und später mit dem 2:2 zwei Nackenschläge verkraften, die man erst mal wegstecken muss. Die Mannschaft hat insgesamt dennoch das fortgesetzt, was sie in den Spielen gegen Hamburg und Hannover begonnen hatte. Wir müssen nun die Kräfte mobilisieren, regenerieren und uns dann auf das Spiel in Kiel fokussieren. Es ist nichts passiert, ganz im Gegenteil: Wir haben gezeigt, dass wir auf hohem Niveau Fußball spielen und jedem Gegner in der Liga Paroli bieten können.

Mikayil Kabaca: Wir haben heute gegen den Tabellenzweiten gespielt, bei dem man sieht, über welche Qualität er verfügt. Wenn wir den Gegner heute nicht zu Toren eingeladen hätten, hätten wir definitiv etwas mitgenommen. Wir hatten heute mindestens einen Punkt verdient, wenn nicht sogar einen Dreier. Ich bin vom Ergebnis enttäuscht, nicht aber von der Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Darauf können wir stolz sein. Wir haben uns in und direkt nach der Quarantäne Selbstvertrauen erarbeitet. Deswegen wirft uns diese Niederlage nicht um. Wir werden die nötigen Punkte im Abstiegskampf holen.

Gerhard Kleppinger: Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, hatten direkt zwei Chancen nach Standardsituationen, wurden dann aber mit dem 0:1 kalt erwischt. Es ist lobenswert, wie die Mannschat sich ins Spiel zurückgekämpft hat. Wir haben eine perfekte Reaktion gezeigt, dann fällt aber mit dem Eigentor unglücklich das 2:2. Bis dahin waren wir sehr gut im Spiel drin. Danach haben die Körner nachgelassen, wir haben dennoch weitergearbeitet. Wir können dennoch stolz auf die Leistung sein und müssen darauf aufbauen, auch wenn es natürlich weh tut, das Spiel zu verlieren. Wir haben es weiterhin selbst in der Hand, dürfen aber keinen Schritt weniger machen in den kommenden Wochen, sondern müssen vielmehr noch etwas drauflegen.

Tim Kister: Was soll man sagen. Ich habe von der Fürther Bank einen Schrei gehört, der Sieg sei komplett verdient. Das sehe ich gar nicht so. Wir haben wieder eine starke Leistung gezeigt, haben uns aber nicht belohnt. Wir haben uns heute die Tore selbst eingeschenkt. Wenn wir diese Leistungen weiter zeigen, bin ich aber optimistisch, dass wir noch unsere Punkte holen werden, auch auswärts. Ich bin absolut stolz darauf, wie sich bei uns jeder reinhängt. So müssen wir weitermachen.

Daniel Keita-Ruel: Wir wollten drei Punkte, sind gut ins Spiel reingekommen mit zwei riesigen Chancen. Fürth geht mit einem Fernschuss in Führung, wir haben aber weiter Gas gegeben. Man kann nur den Hut vor unserer Leistung heute ziehen. Wir sind im Moment alle enttäuscht und kaputt, blicken aber weiter positiv in die Zukunft. Der Fokus liegt jetzt schon auf dem Kiel-Spiel. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir es schaffen werden.

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