SV SANDHAUSEN

Trotz Niederlage gelungener Test in Freiburg

Der SV Sandhausen nutzet die Länderspielpause zu einem Test beim SC Freiburg. In einem tempo- und ereignisreichen Spiel unterliegen die Schwarz-Weißen am Ende mit 1:2.

Geordneter Spielaufbau war ein Schwerpunkt

Trainer Uwe Koschinat trat mit zwei kompletten Mannschaften an, die je eine Halbzeit agierten. Neben der Möglichkeit im Spielrhythmus zu bleiben, war bei diesem Test das Aufbauspiel aus der Viererabwehrkette ein Schwerpunkt. Zudem wollte der Coach eine hohe individuelle Leistungsbereitschaft im Spiel sehen. Rick Wulle und Philipp Heerwagen bekamen je eine Halbzeit Spielpraxis, dagegen wurde Julius Biada nach einer intensiven Trainingswoche noch geschont.

Temporeicher Beginn

Wie zu erwarten entwickelte sich ein temporeiches, intensives Spiel. Die erste SVS-Torchance hat Aziz Bouhaddouz. Sein Abschluss aus rund elf Metern nach einer flüssigen Kombination über die rechte Seite wird im letzten Moment noch abgefälscht. Nach 15 Minuten setzt sich Philipp Türpitz über die linke Seite durch, seinen Rückpass nimmt Ivan Paurevic auf. Der Schuss aus 16 Metern zischt über den rechten Winkel. Im Gegenzug muss Rick Wulle erstmals eingreifen. Reaktionsstark wehrt der SVS-Keeper den Abschluss von Pieringer aus sieben Metern zur Ecke ab.

Chancen auf beiden Seiten

Die Partie bleibt ereignisreich: Nach 20 Minuten kombiniert sich der SVS durchs Mittelfeld, Türpitz zieht aus 22 Metern ab, Freiburgs Schlussmann Uphoff entschärft per Faustabwehr. Nach 27 Minuten führt eine Türpitz-Ecke zur nächsten Möglichkeit, Keitas Schuss aus kurzer Distanz kann Uphoff mit einer starken Fußabwehr erneut entschärfen. Zehn Minuten vor der Pause steht der SCF-Keeper erneut im Mittelpunkt, gleich zweimal rettet er sehenswert gegen Türpitz. Zwischenzeitlich kommen auch die Breisgauer zum Abschluss, allerdings gut geblockt von der SVS-Abwehr. Diese patzt nach 40 Minuten im Spielaufbau. Santamaria nutzt den Ballverlust und zieht aus über 25 Metern zentral ab, der Ball senkt sich über Wulle ins Tor, die Führung für Freiburg. Kurz darauf ist Pause.  

Heerwagen für Wulle, Kister wieder auf dem Platz, Behrens mit dem Ausgleich

Nach der Pause rückt Philipp Heerwagen für Wulle zwischen die Pfosten. Tim Kister gibt zudem nach überstandener Corona-Erkrankung für 25 Minuten sein Comeback. Die 2. Hälfte beginnt erfolgreich für den SVS. Enrique Pena Zauner nutzt einen Fehler der Freiburger Abwehr, chippt den Ball von rechts in die Mitte auf Kevin Behrens, der per Kopf vollendet und zum 1:1 einköpft. Beide Mannschaften agieren auch nach dem Wechsel konzentriert und engagiert.

SCF kommt stärker auf

Im Laufe der 2. Hälfte erspielt sich der Bundesligist Vorteile, kontrolliert die Partie und hat mehr Ballbesitz. Der SVS bleibt aber gefährlich. Nach 70 Minuten findet der Querpass von Behrens nach einer Umschaltsituation nicht den richtigen Abnehmer, sonst hätte der SVS erneut in Führung gehen können. Diese erzielen die Freiburger im Anschluss an einen Eckball. Itter nimmt einen Diagonalball auf und überwindet Heerwagen aus kurzer Distanz. Dir Hardtwälder kommen in der 89. Minuten fast noch einmal zurück. Nach erfolgreichem Pressing wird Pena Zauner im Strafraum hart angegangen, der Pfiff des Schiedsrichters bleibt aber aus. Zenga setzt den Abpraller letztlich aus 16 Metern knapp neben das Tor. So bleibt es beim 2:1 für den SC Freiburg.

Das nächste Pflichtspiel bestreitet der SV Sandhausen am Samstag, den 21.11.bei Fortuna Düsseldorf.

Aufstellung SV Sandhausen 1. Hälfte:

Wulle – Klingmann, Nauber, Zhirov, Scheu – Taffertshofer, Paurevic, Linsmayer, Türpitz – Bouhaddouz, Keita-Ruel

Aufstellung SV Sandhausen 2. Hälfte:

Heerwagen - Diekmeier, Kister (67. Rossipal), Röseler, Contento – Frey, Zenga – Pena Zauner, Ouahim, Behrens, Esswein

Tore: 1:0 Santamaria (40.); 1:1 Behrens (47.); 2:1 Itter (71.)

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