SV SANDHAUSEN

"Wir sind davon überzeugt, dass wir es aus eigener Kraft schaffen werden"

Mit einem Sieg will der SV Sandhausen am 34. Spieltag der Saison 2020/21 in der 2. Liga den Klassenverbleib absichern. Das Team der Trainer Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits gastiert am Sonntag, den 23. Mai, um 15:30 Uhr beim VfL Bochum. Gelingt ein Auswärtserfolg, sind auch die letzten Zweifel passé.  

Showdown in der 2. Liga

Spannung pur ist angesagt am letzten Spieltag, an dem alle neun Partie in der 2. Liga am Sonntag parallel angepfiffen werden. Sowohl um die ersten drei Plätze als auch um die sicheren Ränge oberhalb der Abstiegsregion balgen sich nach aktuell 33 absolvierten Partien noch mehrere Teams – darunter der SVS, der als Tabellen-15. über dem Strich steht und diese Position am Sonntag verteidigen will, sowie der Spitzenreiter VfL Bochum, der im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga ebenfalls den letzten Schritt gehen will.

Der Sieg gegen Jahn Regensburg und das Trainingslager machen Mut

Auf dem Papier gibt es leichter anmutende Aufgaben als ein Duell beim Tabellenführer zum Abschluss der Saison – zumal dann, wenn der Erste des Klassements selbst noch einen Zähler benötigt, um sein Saisonziel sicher zu erreichen. Der SVS sieht der Aufgabe am Sonntag dennoch mit Vorfreude und Optimismus entgegen und hat dafür gute Gründe. Nicht zuletzt der 2:0-Sieg am vergangenen Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg, nach dem ein Abrutschen des SVS auf einen direkten Abstiegsplatz so gut wie ausgeschlossen werden kann, hat das Selbstvertrauen der Kurpfälzer zusätzlich gestärkt. Hinzu kommt die gute Grundstimmung, die der SVS-Tross im Quarantänetrainingslager in Bad Dürkheim in den vergangenen beiden Wochen aufgesogen hat. „Wir hatten eine gute Harmonie in der Gruppe, haben zielgerichtet gearbeitet. Das Trainingslager hat viel Spaß gemacht“, betonte Gerhard Kleppinger auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. Um anschließend zu untermauern: „Jetzt freuen wir uns alle darauf, dass es bald nach Bochum geht.“

Die letzte Auswärtschance nutzen

Dass der SVS in dieser Saison auswärts erst drei Zähler eingefahren hat, spielt beim Blick auf das Spiel in Bochum zum Abschluss der Liga keine Rolle. Wenn überhaupt, sind es die mitunter ordentlichen Auftritte auf gegnerischen Plätzen in den vergangenen Wochen, die sich die Schwarz-Weißen ins Gedächtnis rufen. Kleppinger: „Wir haben oft auswärts geführt. Wir müssen unsere Leistung diesmal vom Anfang bis zum Ende auf den Platz bringen. Dass wir Tore erzielen und auch zu Null spielen können, haben wir in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen. Es ist für uns die letzte Chance in dieser Saison, das auch auswärts zu demonstrieren. Wir wollen sie nutzen.“

Der Blick auf die anderen Plätze ist eine Nebensache

Dass das gelingt, davon ist Kleppinger überzeugt – womit auch ein Blick auf die anderen Plätze überflüssig werden würde. „Es ist oben wie auch unten noch alles möglich, es gibt so viele Konstellationen, die eintreten können. Wir werden uns auf die Dinge fokussieren, die wir beeinflussen können. Wir sind davon überzeugt, dass wir am Ende des Tages keine Schützenhilfe benötigen und es aus eigener Kraft schaffen werden“, verdeutlicht Kleppinger.

SVS will in Bochum agieren

Während der SVS am Sonntagabend den Verbleib in Liga zwei feiern will – vor den Schwarz-Weißen stünde dann die zehnte Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spieleklasse hintereinander –, sehnen sich die Bochumer nach dem Aufstieg ins Profi-Oberhaus. Druck wird am Sonntag auf beiden Seiten vorhanden sein, da ist sich Kleppinger sicher: „Das ist aber auch richtig so, die Anspannung muss bei uns von der ersten bis zur letzten Minute stimmen. Wir müssen nach vorne verteidigen und unser Spiel durchziehen. Es wäre völlig falsch, sich mit acht Verteidigern hinten reinzustellen. Wir dürfen nicht reagieren, sondern müssen agieren und die Bochumer in Bedrängnis bringen.“ So wie im Hinspiel, als der SVS lange Zeit führte und am Ende ein 1:1-Unentschieden heraussprang. 

Klassenverbleib wäre für das Trainerduo ein besonderer Moment

Für das Trainer-Duo Kleppinger/Kulovits wäre ein erfolgreicher Ausgang des letzten Spieltags am Sonntag ein ganz besonderer Laufbahnmoment, daraus machte der erfahrene SVS-Übungsleiter, der die Sandhäuser jahrelang als Co-Trainer betreute, keinen Hehl. „,Kulo‘ steht noch am Anfang seiner Trainerlaufbahn, ich habe schon einige Jahre hinter mir. Als wir beide im Februar die Aufgabe übernommen haben, haben sicherlich die wenigsten daran geglaubt, dass wir den Klassenerhalt am letzten Spieltag noch in der eigenen Hand haben werden. Wir hätten es sicherlich alle unterschrieben, wenn man uns damals angeboten hätte, vor dem 34. Spieltag auf Platz 15 zu stehen. Jetzt gilt es, am Sonntag den Bock endgültig umzustoßen.“

Keine Veränderungen im Kader im Vergleich zum Spiel gegen Jahn Regensburg

Die SVS-Trainer können am Sonntag in Bochum auf dasselbe Personal zurückgreifen wie zuletzt im Heimspiel gegen Jahn Regensburg. Es fehlen die Langzeitverletzten Alexander Rossipal, Patrick Schmidt, Rick Wulle sowie der nach seinem Riss des Syndesmosebandes ebenfalls verhinderte Kapitän Dennis Diekmeier.

VfL Bochum gegen SV Sandhausen – live im Hardtwald Hörfunk 

Die Partie des SVS beim VfL Bochum wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Sonntag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 15:20 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html

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