SV SANDHAUSEN

Nürnberg seit sieben Spielen sieglos

Bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg spiegelt Tabellenplatz 13 im Unterhaus eine verkorkste Saison wider. Von der Rückkehr in Liga eins ist der Club weit entfernt. Trotz ordentlicher Leistun-gen fehlen die Punkte.

 
Nürnberg und Wir

Das Hinspiel in Sandhausen im vergangenen November entschied die Elf von Trainer Alois Schwartz mit 2:1 für sich. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in einem Liga-Spiel. Gäste-Spieler Niclas Füllkrug brachte seinen Club in der 16. Minute in Führung. Doch die Sandhäuser drehten die Partie mit zwei Toren von Alexander Bieler (26.) und Andrew Wooten (77.) und gewannen gegen den Bundesliga-Absteiger. Die Rote Karte für Nürnbergs Ondrej Petrak begünstigte den Sieg des SV Sandhausen. Es war ein wichtiger Dreier, war die Schwartz-Elf doch zuvor in fünf Spielen ohne Punkt gebliebe.

Nürnberg aktuell

Der Club startete in die aktuelle Zweitliga-Saison mehr schlecht als recht. Als Mitte November Trainer Valérien Ismael gehen musste, standen die „Glubberer“ auf einem enttäuschenden 14. Tabellenplatz. Mit dem Schweizer René Weiler als neuen Chefcoach wollten die Franken aus dem Tabellenkeller entfliehen – was ihnen gelang. Unter Weiler siegten die Nürnberger in den vier von fünf folgenden Partien.

Momentan durchlaufen die Franken gleichwohl eine Durststrecke und warten seit sieben Partien auf einen Sieg. Der soll freilich gegen den SVS her.  Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz sind die Franken auf Platz 13 zwar nicht in akuter Abstiegsgefahr, jedoch hat sich der Bundesligaabsteiger den Saisonverlauf natürlich ganz anders vorgestellt.

Nürnberg speziell

Am Freitagabend trifft der SV Sandhausen auf einen alten Bekannten in den Nürnberger Reihen: Danny Blum wechselte vor der Saison vom Hardtwald ins Frankenland. Nach einer langen Verletzungspause in der Hinrunde absolvierte der 24-Jährige nun in der Rückrunde seine ersten Spiele für den 1. FC Nürnberg. Gleich in seinem zweiten Spiel nach der Verletzungspause schoss er beim Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf zum vorentscheidenden 2:1 für seine Mannschaft ein und feierte ein gelungenes Comeback.

Länger bleiben…

Nürnberg hat mit seinen über 510.600 Einwohnern eine Vielfalt an attraktiven Sehenswürdigkeiten für Jedermann zu bieten. Von Wunschbrunnen und dem berühmten Heilig-Geist-Spital, in dem einst Till Eulenspiegel seine Späße getrieben haben soll, über weltbekannte Kirchen und einem Tiergarten mit einer Delfinlagune, hat die zweitgrößte Stadt Bayerns für seine Besucher einiges in petto.

Das ehemalige Reichsparteitaggelände aus der Zeit der Nationalsozialisten oder die Kaiserburg, das Wahreichen der Stadt, mit Museum ist für Kultur- und Geschichtsliebhaber ein Muss. In der Nürnberger Altstadt lässt es sich wunderbar verweilen. Dort gibt es zahlreiche Essens- und Einkaufsmöglichkeiten für den großen und kleinen Geldbeutel.

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