SV SANDHAUSEN

"Ein enttäuschendes Heimspiel"

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen 1. FC Heidenheim (1:3)

Mikayil Kabaca: Wir haben unseren Zuschauern ein enttäuschendes Heimspiel geboten. Die Gegenwehr hat nicht gestimmt. Der Gegner hatte in der ersten Hälfte gefühlt zwei Torschüsse und führt mit 2:0. Die Trainer haben nach der Pause versucht, mit drei Wechseln neue Impulse zu setzen, das hat zunächst auch gefruchtet. Ich dachte, dass nach dem Treffer zum 1:2 noch mal ein Ruck durch die Mannschaft geht, aber das war keineswegs der Fall. Es war eher so, dass wir mit dem Treffer wieder zwei Gänge zurückgeschaltet haben. Wir haben dem Gegner reihenweise Torchancen ermöglicht, das darf so nicht passieren. Der Sieg der Heidenheimer geht auf jeden Fall in Ordnung.

Stefan Kulovits: Es ist bitter, dass wir zwei Treffer nach Standardsituationen kassieren. Wir haben nach dem 0:1 alle Dinge vermissen lassen, die den Fußball ausmachen, die Automatismen haben nicht mehr gestimmt. Mit der Umstellung zur Pause sind wir gut aus der Kabine gekommen und haben den Gegner unter Druck gesetzt. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war zu dieser Phase nicht unverdient. Was ich nicht verstehe, ist, warum nach unserem Treffer die Heidenheimer die zweite Luft bekommen, und nicht wir.

Nikolai Rehnen: Es war für mich eine spannende Woche, von 0 auf 100 sozusagen. Ich habe auch versucht, das Spiel und die Stimmung zu genießen, hätte mir aber natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht. Wir wussten, dass Heidenheim viel über Standards kommen wird und dort auch eine gewisse Gefahr ausstrahlt. Dass wir zwei Standardgegentore kassieren, ist natürlich ärgerlich. Wir haben beim ersten Gegentreffer nicht die richtige Staffelung gefunden und schaffen es dann nicht, das Tor zu verteidigen. Bei meinen Eins-gegen-eins-Situationen nach der Pause habe ich auch etwas spekuliert und versucht, den Winkel zu verkürzen. Es wäre schön gewesen, wenn wir danach noch den Ausgleich geschafft hätten. Wir müssen das Spiel abhaken und dann nächste Woche Punkte holen.

Carlo Sickinger: Wir sind nicht so schlecht ins Spiel reingekommen, kassieren aber leider wieder früh ein Standardgegentor. Das hat uns aus der Bahn geworfen, es  war dann mit einer komplett neu zusammengestellten Mannschaft nicht ganz einfach. Nach einem einfachen Ballverlust kassieren wir das 0:2. Danach war es schwer, das Spiel zu drehen. Wir kommen gut aus der Kabine, aber müssen ehrlicherweise zugeben, dass wir hinten raus noch das ein oder andere Tor mehr kassieren können. Bei mir ist vor der Pause leider die Wade ausgefallen. Ich denke, es ist nichts Schlimmes, will aber erst noch die Untersuchungen abwarten.

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): Wir haben sehr konzentriert gespielt in der ersten Hälfte und waren sehr effektiv. Nicht gefallen haben mir die zehn Minuten nach der Pause bis zum 1:2. Da kann so ein Spiel kippen. Wir haben aber nichts mehr zugelassen, und hatten noch mindestens vier 100-prozentige Chancen. Zum Glück haben wir noch das 3:1 gemacht und das Spiel am Ende gewonnen.

Foto (c): foto2press

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