SV SANDHAUSEN

"Wir stellen uns dem Druck und sind bereit, die Situation anzunehmen"

Derbyzeit im BWT-Stadion am Hardtwald: Am 21. Spieltag empfängt der SV Sandhausen den Karlsruher SC. Die Partie wird am Samstag, den 13. Februar, um 13 Uhr angepfiffen.

Heim- und Auswärtsbilanz stehen sich gegenüber

Sieben Punkte aus drei Partien, dazu ein Torverhältnis von 7:1 – die jüngste Heimbilanz des SVS kann sich sehen lassen und macht Mut vor dem Duell mit dem badischen Konkurrenten. Den zuletzt erfolgreichen Auftritten auf eigenem Geläuf steht die Auswärtsbilanz gegenüber, die die Schwarz-Weißen zuletzt bei der Partie in Hamburg gegen den FC St. Pauli nicht aufpolieren konnten. Mit einem Rückblick auf das Spiel vom vergangenen Freitag leitete SVS-Trainer Michael Schiele denn auch die Pressekonferenz am Donnerstagvormittag ein.

Beim FC St. Pauli war’s „von allen Akteuren ein Tick zu wenig“

„Wir waren eigentlich von Beginn an gut drin im Spiel, mit der Zeit ist der Gegner allerdings aufgekommen. Wie die Gegentreffer dann fallen, ist natürlich unglücklich – einmal nach einem abgefälschten Schuss, und jeweils aus Positionen, in denen beinahe auch auf Abseits hätte entschieden werden können. Wir konnten noch den Anschlusstreffer erzielen, aber für mehr hat es nicht mehr gereicht“, konstatierte der SVS-Coach. Er räumte aber auch ein: „Wenn man 1:2 verliert und nach einer guten Anfangsphase erst gegen Ende der Partie wieder zu Torchancen kommt, war es letztlich von allen Akteuren ein Tick zu wenig.“

Die Richtung ist klar: Zu Hause sollen Punkte her

Die Niederlage beim FC St. Pauli gibt vor der nun anstehenden Partie gegen den KSC unweigerlich die Richtung vor. Zu Hause sollen Punkte her, um den Rückstand auf die vor dem SVS in der Tabelle gelisteten Teams zu verkürzen. „Wenn man auswärts nichts holt, steht man zu Hause automatisch wieder unter Druck“, sprach Schiele die Ausgangssituation für das Derby ohne Umschweife an. „Das ist allerdings keine Situation, die uns belastet. Wir stellen uns dem Druck und sind bereit, die Situation anzunehmen.“

Flexible und zugleich ausgereifte Trainingssteuerung

Um mit ihrer Mannschaft in der bestmöglichen Verfassung gegen den KSC antreten zu können, galt es für Schiele und sein Trainerteam unter der Woche, den witterungsbedingt erschwerten Arbeitsbedingungen mit einer flexiblen und zugleich ausgereiften Trainingssteuerung zu begegnen. Schiele: „Wir haben am Montag zweimal trainiert und konnten diese Einheiten auch durchziehen, obwohl nachmittags bereits viel Schnee gefallen ist. Dienstags sind wir ins Stadion ausgewichen, am Mittwoch haben wir dann auf dem Kunstrasen gearbeitet. Es war wichtig, das richtige Maß zu finden und die Einheiten auch an den jeweiligen Untergrund anzupassen. Wir haben dosiert trainiert, um am Samstag mit der nötigen Frische auf den Platz gehen zu können. Bislang konnten wir alles durchbringen, was wir uns für die Woche vorgenommen haben.“

Beim KSC auf einige Dinge aufpassen

Mit dem KSC gastiert am Samstag ein Team in Sandhausen, das in dieser Saison eine erstaunliche Entwicklung genommen hat. Nach drei Niederlagen zum Auftakt riss die Mannschaft von Trainer Christian Eichner das Ruder um und kletterte in der Tabelle Stück für Stück nach oben – aktuell steht sie auf dem fünften Platz. „Die Karlsruher spielen mit einer breiten Brust auf. Sie haben im Vergleich zum Saisonstart einiges verändert, verfügen vorne über ordentlich Speed und generell über viel Erfahrung und sind nach Standards gefährlich. Es gibt einige Dinge, auf die wir aufpassen müssen“, stelle Schiele klar. „Aber darauf sind wir vorbereitet.“

Die wichtigste Voraussetzung

Dass das Erreichen der Ziele im restlichen Saisonverlauf eher mit einem Marathon denn einem Sprint gleichzusetzen sein wird, darauf wies Schiele am Donnerstag noch einmal hin. „Wir haben noch genügend Partien in der aktuellen Spielzeit. Wir können unsere Ziele aus eigener Kraft erreichen, haben unsere Situation in der eigenen Hand. Das ist für uns die wichtigste Voraussetzung“, so der Sandhäuser Chefcoach. Schiele ergänzte: „Wir wollen uns zu Hause aber natürlich für die kommenden Aufgaben weiteres Selbstvertrauen holen.“

Rick Wulle fällt lange aus

Zum Personal: Der SVS muss gegen den KSC auf Rick Wulle verzichten, der sich im Training am Montag die Schulter ausgekugelt hat. Da eine Operation nötig ist, wird der Torhüter für längere Zeit ausfallen. „Wir wünschen Rick gesundheitlich alles Gute und einen guten Heilungsverlauf, und dass er so schnell wie möglich wieder zu unserem Team zurückkehren kann“, richtete Schiele Genesungsgrüße an den Schlussmann.

Taffertshofer, Nartey und Biada fehlen, Kister-Einsatz offen, Zhirov und Halimi sind fit

Ebenfalls keine Option für die Partie am Samstag sind die weiterhin angeschlagenen oder verletzten Emanuel Taffertshofer, Nikolas Nartey und Julius Biada. Hinter dem Einsatz von Tim Kister, der zuletzt mit Fiebererscheinungen zu kämpfen hatte, steht noch ein Fragezeichen. Einsatzfähig gemeldet haben sich Aleksandr Zhirov, der nach dem Spiel beim FC St. Pauli einige Tage über Übelkeit geklagt hatte, sowie Besar Halimi, der nach der zuvor hohen Belastung zuletzt für eine Partie ausgefallen war.

SV Sandhausen gegen Karlsruher SC - live im Hardtwald Hörfunk

Die Partie des SVS gegen den Karlsruher SC wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Samstag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 12:50 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html

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