SV SANDHAUSEN

"Das 0:1 lenkt das Spiel in eine ganz andere Richtung"

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen FC Ingolstadt (0:2)

Mikayil Kabaca: Eine sehr bittere Niederlage. Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten den Gegner im Griff. Durch eine Situation, die Seltenheitswert hat im Fußball, geraten wir in Rückstand. Aleks Zhirov wird mit fünf Minuten Verzögerung direkt vor der Ecke vom Platz geschickt, weil etwas Blut auf seinem Trikot zu sehen ist, das ist natürlich sehr ärgerlich für uns. Wir haben in der zweiten Hälfte weiter gedrückt, kamen aber nicht richtig durch. Die ein oder andere Chance auf der Grundlinie hatten, haben aber stets den Mitspieler in der Mitte verpasst. Das 0:2 war dann die Entscheidung. Es fühlt sich sehr bitter an, aber die Mannschaft hat heute alles rausgehauen, man kann dem Team keinen Vorwurf machen.

Gerhard Kleppinger: Wir sind nach fünf Minuten sehr gut ins Spiel reingekommen, haben nach zweiten Bällen immer wieder Druck aufs Ingolstädter Tor aufgebaut, haben uns aber nicht belohnt. Beim 0:1 nach der Standardsituation hat uns Aleks Zhirov als einer unserer kopfballstärksten Spieler spürbar gefehlt. Im zweiten Durchgang kamen die Pässe nicht mehr so, um noch mal ins Spiel zurückfinden zu können.

Patrick Drewes: Wir hatten über die komplette Spielzeit spielerische Vorteile, auch wenn Ingolstadt einige gefährliche Situationen hatte. Das 0:1 lenkt das Spiel in eine ganz andere Richtung. Wir hatten vor dem Spiel eine positive Stimmung nach dem Sieg in Aue, aber im Endeffekt ist jedes Zweitligaspiel ein Abnutzungskampf, es entscheiden Kleinigkeiten. Jetzt haben wir ein Topspiel vor der Brust in Hamburg und werden die Länderspielpause nutzen, um die Niederlage aufzuarbeiten. Wir sind grundsätzlich auf dem richtigen Weg.

Janik Bachmann: In den ersten 30 Minuten haben wir ein gutes Spiel gemacht, uns aber leider nicht mit einem Tor belohnt. Wir hatten sehr gute Chancen, bekommen dann aber dieses unglückliche Standardgegentor. Wir spielen auch in der zweiten Hälfte auf ein Tor, es hat aber nicht gereicht. Wir wollten uns wieder für eine ordentliche Leistung belohnen, das ist uns leider nicht gelungen. Auch wenn das Spiel 0:2 ausgegangen ist, müssen wir die positiven Dinge mitnehmen und jetzt wieder auswärts etwas holen.

Roberto Pätzold (Trainer FC Ingolstadt): Es war das erwartet schwere Spiel. Sandhausen hatte in der Anfangsphase viele gefährliche Szenen, da können wir gut und gerne in Rückstand geraten. Wir haben nach unserer Führung sehr leidenschaftlich verteidigt und sind vorne immer wieder draufgegangen. Wir hätten uns über einen früheren erlösenden Treffer gefreut, so war es unseren Einwechselspielern vorbehalten, eine entscheidende Rolle zu spielen.

Foto (c): Eibner-Pressefoto

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