SV SANDHAUSEN

"Der Punkt ist wichtig, wir müssen jetzt weiter dranbleiben"

Die Stimmen zum Spiel Holstein Kiel gegen SV Sandhausen (2:2)

Mikayil Kabaca: Es war klar, dass Holstein Kiel das Spiel machen wird, Kiel hat in jedem Spiel in dieser Liga sehr viel Ballbesitz. Wir wollten die Umschaltmomente nutzen, um dem Gegner das Spiel zu erschweren. Kiel ist dennoch verdientermaßen in Führung gegangen, wobei wir beim 0:1 schlecht verteidigt haben. Wir hatten danach aber ein paar gute Ballpassagen und sind zum Ausgleich gekommen. Auch nach der Pause hat Kiel Druck gemacht, wir haben uns nach einer Ecke aber das 2:1 erkämpft. Es ist bitter, dass wir danach zum wiederholten Mal noch den Ausgleich kassiert haben und wieder einmal Punkte liegen gelassen haben. Mit einem Sieg wäre es ein guter Hinrundenabschluss gewesen. Wir müssen nun in unser letzten Spiel des Jahres in Düsseldorf noch mal alles reinpacken! 

Alois Schwartz: Wir haben einen Punkt geholt, nachdem Kiel hier gegen Dresden und Bremen jeweils 2:1 gewinnen konnte. Ein Punkt für uns ist hier sicherlich in Ordnung, wie er zustande kommt, ist natürlich schade. Wir haben uns in der Anfangsphase etwas einschüchtern lassen und haben früh das 0:1 kassiert, ein Tor, das zu verteidigen gewesen wäre. Danach haben wir das Herz in die Hand genommen und prompt das 1:1 erzielt. Nach der Pause hatten wir zunächst etwas Glück, kommen mit unserem 2:1 dann aber etwas auf die Siegerstraße. Schade, wie das 2:2 dann letztlich fällt, am Ende nach dem gleichen Strickmuster wie schon beim 0:1. Letztlich ist das Unentschieden für uns in Ordnung.

Aleksandr Zhirov: Bei meinem Tor geht es nach der Standardsituation sehr schnell. Der Ball kommt irgendwie zu mir, und ich kann ihn zum Glück ins Tor schießen. Leider hat es danach nur zum 2:2 gereicht. Nach dem 2:1 hatten wir noch die ein oder andere Konterchance, es hat leider nicht gereicht, um nachzulegen. Der Punkt ist für uns dennoch wichtig, wir müssen jetzt weiter dranbleiben.

Cebio Soukou: Es ist sehr ärgerlich, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Kiel hat über das ganze Spiel viel Druck gemacht. Bei meinem Tor setzen wir uns gut über links durch, Aleks behält die Übersicht, und ich habe dann spekuliert, dass ich den Gegenspielern durch die Beine schießen kann. Der Ball fällt dann perfekt hinten rein. In der zweiten Halbzeit konnten wir den Ball nicht genug halten, uns nicht genug in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Wir nehmen dennoch einen Punkt mit, und man hat wieder gesehen, dass wir uns immer in die Spiele reinhängen. Wir müssen aber noch an ein paar Stellschrauben drehen, damit es auch mal wieder zu drei Punkten reicht.

Dennis Diekmeier: Drei Punkte heute wären super gewesen, wir waren nahe dran. Wir machen das 2:1 in einer Phase, in der Kiel stark am Drücker war. Danach verteidigen wir grundsätzlich gut. Schade, dass wir am Ende noch ein Gegentor bekommen. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein und jetzt genauso weiterarbeiten, dann bin ich davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen werden.

Marcel Rapp (Trainer Holstein Kiel): Das Unentschieden fühlt sich für uns an wie eine Niederlage, wobei man, wenn man gegen Sandhausen sieben Minuten vor Schluss noch mit 1:2 hinten liegt, am Ende auch froh sein kann, wenn man noch einen Punkt mitnimmt. Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten aktiv sein, haben Druck gemacht, hatten viele Torchancen. Wir haben dem Gegner selbst zwei Gelegenheiten gegeben, die hat er effektiv genutzt. Deswegen kommt es am Ende zu dem 2:2.

Foto (c): Eibner-Pressefoto

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