SV SANDHAUSEN

#F95SVS im Rückspiegel

Mit etwas Abstand blicken wir noch mal zurück auf den Auswärtssieg des SVS bei Fortuna Düsseldorf und schauen uns zudem die Lage in der 2. Liga zum Start in die Winterpause an.

Das fiel auf

Zwei Faktoren sprachen am Freitagabend für den SVS und waren letztlich ein Garant für den Auswärtssieg: ein starker Start in die Partie sowie eine erneut sehr effiziente Chancenverwertung in einem Auswärtsspiel.

Der SVS spielte in der ersten halben Stunde und insbesondere in den ersten 15 Minuten stark auf. Anders als in einigen Auswärtspartien in den vergangenen Wochen, waren es diesmal nicht die Gastgeber, die zum Auftakt der Begegnung den Taktstock übernahmen und das Geschehen in die gegnerische Hälfte verlagerten. Das gelang diesmal den Kurpfälzern, mit einigen sehenswerten Seitenwechseln und Anspielmomenten sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen.

Dass dann noch die erste Chance saß und Pascal Testroet bereits in der siebten Minute die Führung für die Schwarz-Weißen markierte, rundete die starke Anfangsphase ab.

Nach etwa einer halben Stunde und insbesondere in der zweiten Hälfte gelang es dem SVS dann nicht mehr, dem Spiel derart seinen Stempel aufzudrücken wie noch in der Anfangsphase. Die Düsseldorfer stellten zur Pause um, warfen immer mehr Spieler nach vorne und versuchten, Druck aufzubauen. Vor diesem Hintergrund stand die Sandhäuser Defensive stabil, alles war schlicht nicht zu verteidigen. Der ein oder andere Gegenangriff mehr hätte dem Spiel gutgetan, dann wäre womöglich irgendwann in der Schlussphase die Entscheidung gefallen, zu der es letztlich eine große Chance in den letzten zehn Minuten gab. Gleichwohl: In der Nachspielzeit ließ der SVS überhaupt nichts mehr zu und fuhr den 1:0-Erfolg nach Hause.

Die drei Punkte geben definitiv Auftrieb für den Start ins kommende Jahr.

Die Statistiken

Mit 55 Prozent gewonnenen Zweikämpfen legte der SVS den Grundstein zum Erfolg. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass in anderen Kategorien die Fortuna vorne lag, so etwa in Sachen Ballbesitz (61:39 Prozent), Torschüsse (14:4) und Ecken (10:3).

Die Zahl des Spiels: 91

Immanuel Höhn gewann 91 Prozent seiner Zweikämpfe – ein ganz starker Wert! Auch bei den Ballkontakten (65) lag er im SVS-Vergleich auf Rang eins.

Die Lage der Liga

Trotz einer 0:3-Niederlage bei Holstein Kiel geht der FC St. Pauli aus Tabellenführer in die Winterpause, hat allerdings mit 36 Punkten nur noch einen Zähler Vorsprung auf den SV Darmstadt 98, der beim SSV Jahn Regensburg mit 2:0 die Oberhand behielt. Dahinter geht es kuschelig zu: Alle Teams zwischen den Rängen drei und sechs (Hamburger SV, FC Schalke 04, 1. FC Nürnberg, 1. FC Heidenheim) weisen 30 Punkte, es folgen Werder Bremen (29), Jahn Regensburg und der neuntplatzierte SC Paderborn (27) in Schlagdistanz.

Der SVS hat sich durch das 1:0 in Düsseldorf in der Tabelle verbessert und überwintert „zwischen den Strichen“ auf Rang 16 – mit 17 Punkten. Drei Zähler Vorsprung sind es auf den FC Erzgebirge Aue (1:3 gegen den 1. FC Nürnberg), sieben auf den FC Ingolstadt, der allerdings mit dem 3:0 über Dynamo Dresden ebenfalls einen guten Abschluss des Jahres hinbekam. Vor den Kurpfälzern liegen Hannover 96, Hansa Rostock und Fortuna Düsseldorf jeweils mit 20 Punkten.

Der kommende Gegner

Am Sonntag, den 16. Januar, empfängt der SVS um 13:30 Uhr den SSV Jahn Regensburg. Das Team von Trainer Mersad Selimbegovic ist sehr stark in die Saison gestartet und hat die Tabelle in Liga zwei lange Zeit angeführt. Zuletzt verlor der SVS allerdings dreimal: beim 1. FC Heidenheim (0:3), gegen Werder Bremen (2:3) sowie ebenfalls zu Hause gegen Darmstadt 98 (0:2).

Foto (c): Eibner-Pressefoto

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