SV SANDHAUSEN

#SVSFCI im Rückspiegel

Nach der Partie am fünften Spieltag im BWT-Stadion am Hardtwald schauen wir uns die jüngste Leistung des SVS und die Lage in der 2. Liga an.

Das fiel auf

Der SVS nahm den Schwung der vorangegangenen Spiele mit, zeigte eine erste ordentliche Spielhälfte gegen den FCI. Wie schon in der Partie beim FC Erzgebirge Aue fehlte allerdings im Abschluss zunächst die letzte Präzision – und anders als noch beim Auswärtsspiel in Sachsen wurde das diesmal bestraft. Nach dem 0:1 war noch genug Zeit, die Partie zu drehen, und in der ein oder anderen Situation erzeugten die Kurpfälzer am gegnerischen Strafraum durchaus Gefahr. Positiv fielen die Durchbrüche über die Außenbahnen auf, etwa in der zweiten Hälfte, als Alexander Esswein in der 62. Minute von der rechten Seite scharf in den Strafraum flankte, aber letztlich keinen Abnehmer fand. Die Ansätze waren also da, aber das reichte nicht. So endete eine einmal mehr enge Zweitligapartie erneut zugunsten jenes Teams, das mehr Matchglück hatte – an diesem Abend war das der FC Ingolstadt.

Die Statistiken

Die Zahlen sprechen grundsätzlich für einen engagierten Auftritt des SVS, der mehr Torschüsse hatte (12:10), mehr Ballbesitz (60:40 Prozent), eine höhere Zweikampf- (56:44 Prozent) und Passquote (78:64 Prozent). Gleichstand herrschte bei den Eckbällen (4:4). Alles in allem also ein Beleg dafür, dass die Kurpfälzer in der Lage sind, das Spiel im eigenen Stadion zu bestimmen, wenngleich die entscheidende Statistik am Freitag für den FC Ingolstadt sprach.

Die Zahl des Spiels: 542

Der hohe Aufwand, den die Sandhäuser betrieben, wird durch die Anzahl an gespielten Pässen deutlich. 542 Abspiele waren es auf SVS-Seite, der FCI spielte derweil 280 Pässe.

Die Lage der Liga

An der Tabellenspitze thront weiterhin der SSV Jahn Regensburg mit 12 Punkten, wenngleich die Oberpfälzer mit dem 0:2 beim FC St. Pauli ihre erste Niederlage quittieren mussten. Gleiches gilt auch für Dynamo Dresden, das dem SC Paderborn 0:3 unterlag. Die Paderborner (11 Zähler) zogen im Klassement an den Sachsen, die nun Dritter sind (10 Punkte), vorbei. Gleich sechs Teams, darunter auch der SVS, weisen aktuell vier Zähler auf. Zwischen den Rängen 12 und 17 geht es also sehr eng zu. Der SVS belegt den 14. Platz.

Der nächste Gegner

Am Samstag, den 11. September, tritt der SVS beim Hamburger SV an (Anpfiff: 20:30 Uhr), der mittlerweile seit vier Spielen in der 2. Liga ohne Sieg ist und mit sechs Punkten Platz zehn belegt. Am fünften Spieltag trennten sich die Hamburger auswärts 0:0 vom 1. FC Heidenheim.

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