SV SANDHAUSEN

„Unsere Mannschaft hat heute ihren Riesencharakter unter Beweis gestellt“

Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV gegen SV Sandhausen (1:5)

Volker Piegsa: Der Sieg ist für uns ein herausragender Saisonabschluss. Ich freue mich sehr für das Team und über den gelungenen Abschluss nach den beiden Niederlagen in den Spielen zuvor. Wir haben das Spiel in meinen Augen völlig verdient gewonnen. Dass Dennis Diekmeier den Schlusspunkt setzen konnte, ist natürlich eine besonders schöne Geschichte. Platz zehn in der Abschlusstabelle ist für uns ein versöhnlicher Saisonausklang, jetzt gehen wir in die verdiente Pause und in die Planungen für die neue Runde.  

Mikayil Kabaca: Heute müssen wir unseren Hut vor der Mannschaft ziehen. Ganz Fußballdeutschland hat auf uns geschaut. Unsere Mannschaft hat heute ihren Riesencharakter mal wieder unter Beweis gestellt. Es war der krönende Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen, es wäre in dieser Spielzeit noch etwas mehr drin gewesen, aber wir wollen die Kirche im Dorf lassen. Das 5:1 ist auch mit Blick auf die Sommerpause wichtig, wir können befreit in die Pause gehen und dann auch so in die kommende Saison starten. Bis dahin liegt aber natürlich noch einiges an Arbeit vor uns in der Vorbereitung.

Uwe Koschinat: Wir sind dem HSV direkt von Beginn an als richtiger Gegner entgegengetreten. Dass die Kontersituationen direkt zu zwei Toren für uns führen, hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wir konnten im ersten Durchgang einige sehr schnelle Angriffe auf das Tor der Hamburger zu Ende spielen, hatten noch zwei weitere große Möglichkeiten. Wir konnten uns dann in der zweiten Hälfte zunächst nicht mehr ganz so gut befreien. Nach dem Elfmeter für den HSV kann die Partie auch kippen, aber die Mannschaft hat eine beeindruckende Reaktion gezeigt. Die Spieler, die reinkamen, haben noch mal für frischen Schwung gesorgt. Durch das 5:1 ist uns sogar noch ein Sprung in der Tabelle auf den zehnten Platz gelungen. Für den HSV tut mir es leid, wir konnten aber dem 1. FC Heidenheim, der in der vergangenen Saison für einen sehr fairen Abstiegskampf gesorgt hat, diesmal etwas zurückgeben.

Dennis Diekmeier: Wir wollten heute eine Reaktion zeigen, wollten direkt in den Zweikämpfen sein, das haben wir gut hinbekommen. Ich mache mir mehr Gedanken über den SVS, will hier mit dem SVS etwas aufbauen, deswegen richte ich den Blick heute weniger nach Hamburg. Wir hatten vor der Partie schon das Gefühl, dass wir heute etwas holen können. Wir wollen den Schwung nun in die kommende Saison mitnehmen.

Denis Linsmayer: Ein bisschen vergleichbar ist der Sieg mit unserem 4:0-Sieg vor ein paar Jahren bei RB Leipzig. 5:1 zu gewinnen bei einem HSV, der am letzten Spieltag selbst siegen muss, um in die Relegation zu kommen, ist natürlich der absolute Wahnsinn und wird ein Highlight in der Karriere bleiben. Wir waren heute sehr griffig und sind unserem Matchplan gefolgt. Das frühe 1:0 hat es uns leichter gemacht, wir hätten sogar noch höher führen können in der ersten Halbzeit. Es ist etwas schade, dass es noch mal spannend wurde, wir haben heute aber eindrucksvoll bewiesen, dass wir ein gutes Team sind.

Kevin Behrens: Es fühlt sich natürlich gut an für uns, 5:1 gewonnen zu haben. Ich hätte noch den ein oder anderen Treffer mehr erzielen können, bin aber im Großen und Ganzen zufrieden. Dass wir 5:1 gewinnen, damit hat sicherlich niemand gerechnet. Wir können jetzt mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen und wollen den Schwung dann direkt in die neue Saison mitnehmen.

Julius Biada: Die Stimmung bei uns ist natürlich jetzt sensationell. Wir haben versucht, alles in dieses Spiel reinzuhauen. Mit 5:1 ist der Sieg vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, wir hatten aber insgesamt sehr viele Chancen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich zwei Tore auflegen konnte, aber wer am Ende die Treffer vorbereitet oder die Kugel über die Linie drückt, ist letztlich egal. Es war ein richtig anstrengendes Spiel. Wir können den Sieg nun genießen und freuen uns auf den Urlaub.

Jesper Verlaat: Dass wir durch das 5:1 noch einen Platz nach oben gerutscht sind, ist ein toller Abschluss dieser Saison. Wir konnten den Heidenheimern etwas zurückgeben für die vergangene Saison. Ich habe mich gefreut, dass ich die letzten beiden Spiele der Saison jeweils über 90 Minuten mitwirken durfte.

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