SV SANDHAUSEN

Aktuelle SVS-Nachrichten zum Thema Corona-Virus

Der SV Sandhausen informiert an dieser Stelle über die neusten Entwicklungen zum Thema Corona-Virus, die den SV Sandhausen betreffen.

+++ Dienstag, 04. August, 17:30 Uhr +++

Proficlubs beschließen einheitliches Vorgehen bei Auswärts-Kontingenten, Stehplätzen, Alkoholausschank und Nachverfolgung von Infektionsketten
 
Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sind am heutigen Dienstag wie angekündigt zu einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung zusammengekommen. Hintergrund der virtuellen Sitzung war der Abstimmungsbedarf zu einem teilweise einheitlichen Vorgehen aller Clubs in Zusammenhang mit einer möglichen Rückkehr von Stadionbesuchern – sofern eine solche vor dem Hintergrund der Auswirkungen und des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie in der Saison 2020/21 umsetzbar sein wird. Als Basis sollen unverändert standort-individuelle Konzepte der Clubs im Sinne eines größtmöglichen Infektionsschutzes dienen, die von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssen. Mit Blick auf ein zentrales Vorgehen bei bestimmten Aspekten hat die DFL-Mitgliederversammlung nach intensiven Diskussionen folgende Beschlüsse gefasst:


•    Die DFL und ihre Clubs bekennen sich ausdrücklich zum auch statuarisch fixierten Gästekarten-Kontingent. Es steht außer Frage, dass Auswärtsfahrten von Fans einen wichtigen Bestandteil der deutschen Fußballkultur ausmachen, den es grundsätzlich zu erhalten gilt. Die Proficlubs werden, sofern eine Wiederzulassung von Stadionbesuchern im entsprechenden Zeitraum möglich sein wird, dennoch bei Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga bis Jahresende auf Eintrittskarten für Fans der Gastmannschaften verzichten. Der entsprechende Passus der Spielordnung, nach dem einem Gastverein grundsätzlich ein Ticket-Kontingent im Umfang von mindestens zehn Prozent der jeweiligen Stadionkapazität zusteht, wird entsprechend angepasst. Diese Entscheidung soll dazu beitragen, das bundesweite Reiseaufkommen von Fans – teilweise in öffentlichen Verkehrsmitteln – zu reduzieren und dadurch das potenzielle Infektionsrisiko zu verringern.


•    Ebenfalls auf freiwilliger Basis planen die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga für den Fall der Wiederzulassung von Zuschauern in den Stadien, ihre Heimspiele bis zum 31. Oktober ohne Stehplatzbesucher durchzuführen, um die schrittweise Anpassung der spieltagsbezogenen Abläufe an gänzlich neue Anforderungen im Zuschauerbereich zu ermöglichen und auf diesem Wege die Kontrolle der Einhaltung von Abstands- und Hygienestandards in den Stadien zu erleichtern. Vollkommen unberührt von den heutigen Beschlüssen ist auch das grundsätzliche Bekenntnis der DFL und ihrer Clubs zum Erhalt von Stehplätzen im Sinne der Fußball- und Fankultur in Deutschland.


•    Sollte die Durchführung von Spielen unter Anwesenheit von Stadionbesuchern möglich sein, verzichten die Clubs bis zum 31. Oktober darauf, bei ihren Heimspielen Alkohol auszuschenken. In der DFL-Spielordnung ist in diesem Zusammenhang grundsätzlich festgehalten, dass der Ausschank von alkoholischen Getränken bei Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga nur mit ausdrücklicher Einwilligung der örtlich zuständigen Behörden möglich ist. Die Clubs haben diesbezüglich eine Selbstverpflichtung beschlossen, eine entsprechende behördliche Ausnahmegenehmigung bis zum 31. Oktober gar nicht erst zu beantragen.


•    Die Proficlubs verpflichten sich, bei ihren Spielen sicherzustellen, dass im Fall von Infektionen die Identität und Kontaktdaten möglicher und eventuell betroffener Stadionbesucher ermittelt werden können. Dahinter steht die Überlegung, dass die örtlichen Gesundheitsämter nur dann bestehende Infektionsketten früh und effektiv unterbrechen können, wenn sie die entsprechenden Personen zügig ermitteln und kontaktieren können. Die genaue Ausgestaltung der zunächst für dieses Kalenderjahr vereinbarten Regelung liegt weiterhin im Verantwortungsbereich der einzelnen Clubs, die dazu konkrete Maßnahmen in ihren standort-individuellen Konzepten aufzunehmen haben.


Hier geht es zur Meldung auf dfl.de

+++ Mittwoch, 15. Juli, 16:20 Uhr +++

Mögliche Rückkehr von Stadionbesuchern: DFL sendet Clubs Leitfaden für Erarbeitung standort-individueller Konzepte zu

Wie in der Vorwoche angekündigt, hat die DFL Deutsche Fußball Liga den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga heute einen Leitfaden zugesendet, um sie mit Blick auf den Wunsch nach Wiederzulassung von Besuchern in den Stadien bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte zu unterstützen. Der Leitfaden dient als Orientierung für die Grundstruktur der zu erstellenden Konzepte und beinhaltet zahlreiche zu berücksichtigende Aspekte. Er wurde dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorab zur Bewertung vorgelegt.

Das BMG hat betont, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung ist, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen. Eine (Teil-) Zulassung von Zuschauern sollte immer abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen sein. Außerdem sind die lokalen Konzepte der Clubs entscheidend, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssen.

Ob es zu bestimmten Punkten, beispielsweise zu Ticket-Kontingenten für Gastvereine, ein einheitliches Vorgehen aller Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga geben wird, soll frühzeitig vor Saisonstart im Rahmen einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung besprochen werden.


+++ Freitag, 10. Juli, 16 Uhr +++

Neuer Rahmenterminkalender für Saison 2020/21 veröffentlicht – Bundesliga und 2. Bundesliga starten am 18. September

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat einen neuen Rahmenterminkalender für die Saison 2020/21 verabschiedet. Bundesliga und 2. Bundesliga starten demnach am Freitag, 18. September 2020, in die kommende Spielzeit. Nach dem 13. Spieltag beider Ligen (18.- 21. Dezember 2020) und der darauffolgenden zweiten Runde des DFB-Pokals (22./23. Dezember 2020) pausiert der Spielbetrieb und wird am ersten Januar-Wochenende wieder aufgenommen. Der 34. Spieltag der Bundesliga ist auf Samstag, 22. Mai 2021, terminiert. Einen Tag später findet der letzte Spieltag der 2. Bundesliga statt.

Diese Gestaltung des Rahmenterminkalenders folgt vor allem hinsichtlich des Zeitpunkts des Saisonstarts, der verkürzten Winterpause und der Anzahl von drei „Englischen Wochen“ dem Modell, das unter den gegebenen Bedingungen mehrheitlich von den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga befürwortet wurde. Die DFL hatte zuletzt ein entsprechendes Meinungsbild der Clubs auf Basis verschiedener Varianten des Rahmenterminkalenders für die kommende Saison eingeholt.

Der 1. Mai 2021 fällt auf einen Samstag, dem Wunsch der Sicherheitsbehörden entsprechend wird das betreffende Wochenende frei von Komplettspieltagen der Ligen bleiben. Nach derzeitigem Stand sind am ersten Mai-Wochenende die beiden Halbfinalspiele des DFB-Pokals vorgesehen, diese beiden Termine stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt letzter ausstehender Abstimmungsgespräche. Im Falle einer Verschiebung wäre der 30. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga (Dienstag, 20. April bis Donnerstag, 22. April) betroffen und müsste ebenfalls verschoben werden.

Ein neuer Rahmenterminkalender war notwendig geworden, da der Spielbetrieb der laufenden Saison 2019/20 aufgrund der Corona-bedingten zwischenzeitlichen Aussetzung länger als ursprünglich geplant angedauert hat. Bei der Planung für Bundesliga und 2. Bundesliga waren zahlreiche Aspekte zu beachten, neben den Terminen des DFB-Pokals vor allem auch die weiteren Runden der UEFA Champions League und der UEFA Europa League aus der laufenden Spielzeit 2019/20, die im August ausgetragen werden, sowie die Begegnungen beider Wettbewerbe in der kommenden Saison. Weitere relevante Faktoren sind beispielsweise FIFA-Abstellungsperioden für Länderspiele sowie die um ein Jahr verlegte UEFA-Europameisterschaft, die ab dem 11. Juni 2021 ausgetragen wird.

Auf Basis des nun verabschiedeten Rahmenterminkalenders wird die DFL in den kommenden Wochen den Spielplan für die Saison 2020/21 der Bundesliga und 2. Bundesliga erstellen.

Die wichtigsten Eckdaten der Saison 2020/21 auf einen Blick:

  • Bundesliga, 1. Spieltag: 18.-21.09.2020
  • Bundesliga, 34. Spieltag: 22.05.2021
  • 2. Bundesliga, 1. Spieltag: 18.-21.09.2020
  • 2. Bundesliga, 34. Spieltag: 23.05.2021
  • Supercup: 30. September 2020

Download: Rahmenterminkalender für die Saison 2020/21


+++ Donnerstag, 14. Mai, 16:30 Uhr +++

Spieltage 27. bis 29. in der Zweiten Liga terminiert

Die DFL hat am Donnerstagnachmittag die Spieltag 27 bis 29 in der Zweiten Liga terminiert.

Für den SV Sandhausen ergeben sich folgende Termine:

27. Spieltag: SV Sandhausen - SSV Jahn Regensburg, Samstag, 23. Mai, 13 Uhr
28. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - SV Sandhausen, Dienstag, 26. Mai, 18:30 Uhr
29. Spieltag: SV Sandhausen - Hannover 96, Samstag, 30. Mai, 13 Uhr

Abgesagt wurde die für den 26. Spieltag am kommenden Wochenende vorgesehene Partie der 2. Bundesliga zwischen Hannover 96 und der SG Dynamo Dresden. Nicht angesetzt wurde die für den 27. Spieltag vorgesehene Begegnung zwischen der SG Dynamo Dresden und der SpVgg Greuther Fürth. Beides erfolgte unter Berücksichtigung der vom Gesundheitsamt Dresden erlassenen Quarantäne-Entscheidung für die komplette Lizenzmannschaft der SG Dynamo Dresden. Die zeitgenauen Terminierungen der beiden Partien wird die DFL zeitnah vornehmen.

Über die mögliche Verlegung des Spiels zwischen dem DSC Arminia Bielefeld und der SG Dynamo Dresden vom 28. Spieltag wird vor dem Hintergrund der aktuellen Quarantäne-Maßnahmen und mit Blick auf die Möglichkeit der Aufnahme des Mannschaftstrainings in der kommenden Woche entschieden. Hierzu befindet sich die DFL in Gesprächen mit den Verantwortlichen der SG Dynamo.

Die nächsten zeitgenauen Ansetzungen für die Bundesliga und 2. Bundesliga erfolgen voraussichtlich in der kommenden Woche.

+++ Donnerstag, 14. Mai, 16 Uhr +++

DFL-Mitgliederversammlung bekräftigt: Laufende Saison soll zu Ende gespielt werden – falls notwendig im Juli

Die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben sich am heutigen Donnerstag auf einer weiteren außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung per Video-Konferenz mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie beschäftigt. Dabei wurde einstimmig mit einer Enthaltung die Absicht bekräftigt, die laufende Saison 2019/20 inklusive Relegation vollständig auszutragen, soweit dies rechtlich zulässig möglich ist, und falls notwendig über den 30. Juni hinaus im Juli fortzusetzen.

Für den Fall, dass eine Fortführung des Spielbetriebs durch künftige Entwicklungen nicht mehr möglich sein sollte und die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss, soll innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden. Nachdem hierüber am gestrigen Mittwoch im Rahmen von jeweiligen Teilversammlungen der Bundesliga und 2. Bundesliga eingehend gesprochen wurde, wurde das Thema in der DFL-Mitgliederversammlung nicht vertiefend erörtert.

Die DFL-Mitgliederversammlung hat darüber hinaus beschlossen, das unter Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer von der „Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb“ erarbeitete medizinisch-organisatorische Konzept sowie das „Informationshandbuch Diagnostik und Monitoring für den Trainings- und Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga“ als Anhänge in die DFL-Spielordnung aufzunehmen. Das Konzept sowie das Informationshandbuch haben nunmehr auch rechtliche Verbindlichkeit für alle Clubs.

Mit Blick auf den Spielbetrieb in der laufenden Saison 2019/20 haben die Clubs zudem entschieden, dass das Auswechselkontingent in einer Begegnung auf fünf Spieler pro Mannschaft aufgestockt wird. Diese Möglichkeit hatte das für das Regelwerk verantwortliche International Football Association Board (IFAB) zuletzt eröffnet. Fortan stehen jedem Club für den Austausch von Spielern während einer Partie insgesamt drei Gelegenheiten einschließlich der Halbzeitpause zur Verfügung. Kommt es im Rückspiel der Relegationsspiele zu einer Verlängerung, erhalten beide Mannschaften eine vierte Möglichkeit für Spielerwechsel, die sie in der Unterbrechung zwischen regulärer Spielzeit und Verlängerung oder in der Halbzeitpause der Verlängerung nutzen können. Die „Kommission Fußball“ der DFL empfiehlt, dass maximal zwei Spieler gleichzeitig eingewechselt werden.

Darüber hinaus wurden weitere Änderungen des Ligastatuts beschlossen. So kann unter anderem das DFL-Präsidium – gegebenenfalls abweichend vom üblichen Saisonende am 30. Juni – für die Saison 2019/20 das Ende des Spieljahres und für die Saison 2020/21 den Anfang des Spieljahres unter Berücksichtigung der Vorgaben der FIFA und des DFB bestimmen. Ebenfalls kann das DFL-Präsidium für die Saison 2020/21 im Rahmen der Vorgaben der FIFA die Zeiträume der Wechselperioden I und II für nationale und internationale Transfers verändern.

Zudem gibt es im weiteren Verlauf der Saison 2019/20 die Möglichkeit, ein Spiel aus übergeordneten zwingenden rechtlichen, organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen kurzfristig in einem anderen Stadion auszutragen. Hintergrund ist, dass durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch die Entwicklung eines nur regionalen beziehungsweise lokalen Infektionsgeschehens denkbar ist, welches unter Umständen die Durchführung eines Spiels an dem vorgesehenen Spielort kurzfristig unmöglich macht, während an einem anderen Spielort gespielt werden kann.

+++ Donnerstag, 7. Mai, 15 Uhr +++

Saison-Fortsetzung am 16. Mai – Rückkehr von Bundesliga und 2. Bundesliga startet mit dem 26. Spieltag - SVS nimmt Spielbetrieb am 16. Mai mit der Partie beim FC Erzgebirge Aue auf (Anpfiff: 13 Uhr)

Die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben am heutigen Donnerstag im Rahmen einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung per Videokonferenz die Wiederaufnahme des Spielbetriebs besprochen. Nachdem das DFL-Präsidium am gestrigen Tage grundsätzlich eine Saison-Fortsetzung „ab dem 15. Mai“ beschlossen hatte, wurde nun der 16. Mai als genaues Datum abschließend festgelegt. Damit orientiert sich die DFL am Wortlaut der Entscheidung von Bund und Ländern, wonach „ab der zweiten Mai-Hälfte“ eine Rückkehr von Bundesliga und 2. Bundesliga vertretbar ist.

Die Saison wird in beiden Ligen mit dem 26. Spieltag fortgesetzt, die weiteren Spieltage folgen in der ursprünglich vorgesehenen Reihenfolge.

Damit steht auch fest, dass der SV Sandhausen am Samstag, 16. Mai, mit der Partie beim FC Erzgebirge Aue den Spielbetrieb wieder aufnimmt (Anpfiff: 13 Uhr).
Es ist geplant, dass der jeweils letzte Spieltag von Bundesliga bzw. 2. Bundesliga am 27. beziehungsweise 28. Juni ausgetragen wird. Da für die terminliche Festlegung der Spieltage bis Saisonende eine Anpassung des Rahmenterminkalenders erforderlich ist, gibt es hierzu derzeit finale Abstimmungsgespräche mit dem DFB.

Die zweite Welle der vor dem Start ins Mannschaftstraining vorgesehenen Corona-Tests ist unterdessen abgeschlossen. Sie umfasste 1.695 Proben. Dabei wurden zwei Infektionsfälle identifiziert und unmittelbar den örtlichen Gesundheitsämtern gemeldet, welche über die zu ergreifenden Maßnahmen entscheiden.
Link zum vollständigen Spielplan

+++ Mittwoch, 6. Mai, 17:10 Uhr +++

Politik ermöglicht Saison-Fortsetzung ab der zweiten Mai-Hälfte

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben am heutigen Mittwoch entschieden, dass die Saison-Fortsetzung für die Bundesliga und 2. Bundesliga ab der zweiten Mai-Hälfte möglich ist. Hierzu erklärt Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer und Sprecher des DFL-Präsidiums:

„Die heutige Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bundesliga und die 2. Bundesliga. Sie ist verbunden mit einer großen Verantwortung für die Clubs und ihre Angestellten, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen. Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung. Es ist in einer für einige Clubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren. Mein Dank gilt an diesem Tag den politischen Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern für ihr Vertrauen.“

Auch die Verantwortlichen des SV Sandhausen zeigen sich erfreut über die Entscheidung seitens der Politik.

SVS-Präsident Jürgen Machmeier: „Wir sind alle sehr erleichtert, dass unsere Spieler wieder in ihr normales Berufsleben einsteigen können. In diesem Zusammenhang muss man allen handelnden Personen der DFL-Task-Force für diese professionelle Zusammenarbeit, die sicherlich mit sehr viel Mühe und Zeitaufwand verbunden war, ein Dank aussprechen - dafür, dass die Voraussetzungen geschaffen wurden, dass die Politik nun diese weitreichende Entscheidung treffen kann. Ein Dank auch an die Politik, die es uns und vielen anderen Berufen auch ermöglicht, ihrer Arbeit nachzugehen. Das ist ein Vertrauensvorschuss, und wir werden alles dafür geben, diesen zurückzuzahlen.“

SVS-Geschäftsführer Volker Piegsa: „Die Erleichterung ist riesengroß. Es freut mich sowohl für unseren Verein als auch für meine Kollegen in der Bundesliga und der Zweiten Liga enorm, dass wir nach dieser Entscheidung wieder zurück an unsere Arbeitsplätze können. Wir tragen damit eine große Verantwortung, um dem Konzept, das von der DFL hervorragend ausgearbeitet wurde, gerecht zu werden, und dass wir alles, was darin gefordert wird, nachhaltig umsetzen können.“

Der Sportliche Leiter des SVS, Mikayil Kabaca, betont: „Wir sind sehr froh und glücklich, dass wir jetzt Gewissheit haben. Ich glaube, es ist für alle Beteiligten in dieser Phase ein Meilenstein, weil bisher nicht abzusehen war, wann die Liga wieder starten kann. Die Maßnahmen sind alle klar, wir befolgen sie bis ins Detail. Es geht jetzt Schlag auf Schlag, und wir müssen auf den Ligastart vorbereitet sein.“

SVS-Cheftrainer Uwe Koschinat: „Die Situation ist so außergewöhnlich wie sie es wohl noch nie war. Wir hatten in den zurückliegenden Wochen die spannende Aufgabe, unter athletischen und fußballerischen Gesichtspunkten zu arbeiten, allerdings ohne das Salz in der Suppe, sprich die Zweikämpfe und Spielformen, in denen du gewinnst oder verlierst. Ab morgen geht es für uns darum, den Betrieb wieder scharf zu schalten. Trainingssteuerung und ein sensibler Umgang mit einzelnen Spielern werden nun ganz wichtig werden. Es wird eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe, denn für uns steht sportlich noch sehr viel auf dem Spiel.“  

+++ Dienstag, 5. Mai, 16 Uhr +++

Jürgen Machmeier und Volker Piegsa äußern sich zu aktuellen Themen

In einem Pressegespräch haben sich Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen, und Geschäftsführer Volker Piegsa am Samstag, den 02.05., zur aktuellen Situation beim SVS geäußert. Themen waren unter anderen die aktuellen Hygienevorschriften und die Durchführung von Corona-Tests beim SVS, die wirtschaftliche Situation beim SV Sandhausen und die Zusammenarbeit mit der DFL. Wir fassen die wichtigsten Aussagen zusammen.

Jürgen Machmeier zur allgemeinen Situation mit Blick auf eine mögliche Fortsetzung der Saison ohne Zuschauer: „Es ist klar, wir alle hoffen, dass wir in absehbarer Zeit die Freigabe der Politik zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs bekommen. Wir hoffen, dass wir unseren Job bald wieder ausüben können und unsere Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz zurückkehren dürfen. Es gibt keine Branche, die sich solch strenge Hygienevorschriften auferlegt wie der Profifußball.“

Volker Piegsa zu den aktuellen Hygienevorschriften und der Durchführung von Corona-Tests beim SV Sandhausen: „Wir befinden uns in der Vorbereitung sowohl auf sogenannte Sonderspieltage als auch auf ein mögliches Mannschaftstraining. Die Vereine haben die Aufgabe, sich auf Grundlage des ausgearbeiteten Konzepts der DFL akribisch vorzubereiten. Dazu gehört zum Beispiel, dass jeder Verein einen Hygienebeauftragten benennen muss. Bei uns ist das unser Mannschaftsarzt Dr. Nikolaus Streich. Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, den Kontakt zur DFL und zu den Laboren zu halten sowie für die ganze Abwicklung der Hygienemaßnahmen beim SV Sandhausen. Am Freitagmorgen, den 01.05., haben wir in Zusammenarbeit mit ausgewählten Laboren die ersten Corona-Tests bei Spielern aus unserem Profikader durchgeführt. Ein wesentlicher Punkt ist, dass ein Spieler zweimal negativ getestet werden muss, um sich für ein Mannschaftstraining zu qualifizieren, sobald es vonseiten der Politik und der Gesundheitsämter dafür die Freigabe gibt. Was die Geschäftsstelle betrifft, arbeiten wir vor Ort weiterhin nur in einem kleinen Team und verhalten uns allen Regeln entsprechend. Ich möchte an dieser Stelle auch noch mal meinen Dank aussprechen an alle Mitarbeiter des SV Sandhausen, die für die Maßnahme Kurzarbeit und Gehaltsverzicht sehr viel Verständnis aufgebracht haben. Es geht letztlich auch darum, dass wir abseits des sportlichen Bereichs als mittelständisches Unternehmen mit 170 Mitarbeitern alles dafür tun, den Betrieb wieder aufnehmen zu können.“

Jürgen Machmeier zum Umgang der Mannschaft mit den Maßnahmen: „Die Spieler und das Funktionsteam gehen mit den Maßnahmen sehr gut um. Das Training ohne Körperkontakt ist für den Moment zur Normalität geworden. Es findet in Siebenergruppen statt und zieht sich dementsprechend über mehrere Stunden, die Torhüter trainieren in einer Fünfergruppe. Die Spieler duschen zu Hause, sie kommen komplett umgezogen zum Training. Aber das, was sich auf dem Trainingsgelände abspielt, ist für die Spieler die geringste Herausforderung. Die viel größere Aufgabe besteht darin, sich im privaten Umfeld an alle Vorgaben zu halten, und auch da gehen die Spieler sehr diszipliniert mit der Situation um. Die bisherigen Corona-Tests zeigen das. Ein großes Lob aber auch an alle Einwohner, die dazu beigetragen haben, dass wir in unserer Region insgesamt auf einem guten Weg sind.“

Volker Piegsa zur organisatorischen Vorbereitung auf mögliche Geisterspiele: „Es ist klar, dass das Personenaufkommen bei möglichen Geisterspielen deutlich reduziert ausfallen wird. Das Konzept sieht vor, dass es im Stadion Zonen geben wird, in denen sich die bei einem Spiel anwesenden Personen aufhalten, aufgeteilt in ihre jeweilige Funktionsgruppe. Darauf sind wir vorbereitet.“

Volker Piegsa zur Situation eines Neustarts mitten in der Saison: „Wir müssen uns bewusst machen, dass nur noch neun Spieltage anstehen. An neun Spieltagen lässt sich nicht mehr viel korrigieren, sofern man erst mal drei, vier Spieltage benötigt, um sich auf diese neue Situation einzustellen. Das gilt für viele Mannschaften, die noch nach unten schauen müssen. In einer vollen Runde mit 34 Spieltagen kann man auch mal einen schlechten Start am Ende der Saison korrigieren. Das ist nun in dieser Form nicht möglich.“

Jürgen Machmeier zur wirtschaftlichen Situation des SV Sandhausen: „Wir haben vor einigen Wochen erklärt, dass der SV Sandhausen nicht zu jenen Vereinen zählt, bei denen die Gefahr einer Insolvenz besteht. Daran hat sich nichts geändert. Mittlerweile ist es auch so, dass wir auch im Fall eines Saisonabbruchs gesichert wären. Daran haben wir in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Beim Blick zurück auf den Anfang der Saison hat uns der Transfer von Philipp Förster zum VfB Stuttgart geholfen. Sportlich für uns ein Riesenverlust, aber wirtschaftlich hat er uns in die Situation gebracht, dass wir diese Krise nun überstehen können. Weitere Puzzleteile sind die beantragte Kurzarbeit auf der Geschäftsstelle, dem NLZ, sowie dem Gehaltsverzicht in den Bereichen Geschäftsführung, Sportliche Leitung, Trainerteam und bei den Spielern. Wir haben uns zudem frühzeitig entschieden, ein KfW-Darlehen aufzunehmen. Wir konnten so unseren Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle und den Spielern den Arbeitsplatz sichern. Klar ist: Die Solidarität und Unterstützung, die wir von unseren Sponsoren und Partnern in den vergangenen Wochen erfahren haben, ist absolut außergewöhnlich. Es ist eine Bestätigung für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren und gibt uns Planungssicherheit, trotz der großen Delle, die die Corona-Krise auch beim SV Sandhausen hinterlässt.“

Volker Piegsa zur Unterstützung von Partnern und Sponsoren: „In den vielen persönlichen Gesprächen mit den Sponsoren und Partnern, die sicher intensiver als in den letzten Jahren waren, konnten wir unseren Plan für die Zukunft darlegen. Wir sind sehr froh darüber, dass viele unserer Partner und Sponsoren auch trotz Corona-Krise in der Lage sind, uns weiter zu unterstützen. Dieses Commitment ist außerordentlich und wir bedanken uns an dieser Stelle sehr dafür.“

Jürgen Machmeier zur Planung des Kaders für die kommende Saison: „Wir haben in den vergangenen Wochen mit der Verlängerung der Verträge des Geschäftsführers, des Sportlichen Leiters und des kompletten Trainerteams Signale gesendet. Auch die Kaderplanung hat mittlerweile begonnen. Aber die Situation ist natürlich nicht so, wie sie sich normalerweise zu diesem Zeitpunkt in einer Saison darstellt. Alles läuft vorsichtig ab. Wichtig ist, dass wir einen klaren Plan haben, in welche Richtung es gehen soll und welche Position wie besetzt werden soll für die kommende Saison.“

Jürgen Machmeier zur Arbeit der DFL in der Corona-Krise: „Zunächst einmal muss man festhalten, dass Christian Seifert als Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL einen grandiosen Job macht. Ich glaube, es gibt nicht viele, die diese Aufgabe so intelligent lösen und das Schiff Profifußball in dieser Art durch diese sehr raue See navigieren könnten. Dass er sich Gedanken über den Fußball in der Zukunft macht mit Aussagen über mögliche Gehaltsobergrenzen und eine andere Art des Wirtschaftens, ist in der aktuellen Zeit die richtige Botschaft, die die Vereine aufgreifen müssen.“

+++ Dienstag, 23. April, 16:30 Uhr +++

Stellungnahme des DFL-Präsidium:

Vereinbarungen mit Medienpartnern ermöglichen schrittweise Liquiditätssicherung in Abhängigkeit zum Saisonverlauf bis 30. Juni

• Bundesliga und 2. Bundesliga für Saison-Fortsetzung im Mai vorbereitet – Entscheidung über Wiederbeginn liegt bei den zuständigen Verantwortungsträgern in der Politik

• Verbindliches Medizin-Konzept sowie Leitfaden zur Stadion-Organisation vorgelegt – DFL stellt Corona-Tests für den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Wert von 500.000 Euro zur Verfügung 

• Solidaritätsaktion: 7,5 Millionen Euro für 3. Liga und Frauen-Bundesliga

Nach intensiven Gesprächen in den zurückliegenden Wochen hat die DFL Deutsche Fußball Liga mit nahezu allen nationalen Medienpartnern Vereinbarungen hinsichtlich der zu erwartenden Zahlungen geschlossen. Auf diese Weise wird es der DFL ermöglicht, sämtlichen Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga schrittweise und in Abhängigkeit vom weiteren Saisonverlauf Liquidität bis zum geplanten Saisonende am 30. Juni zur Verfügung zu stellen.

Über die Einigungen informierte die DFL heute im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Klar ist aber auch: Sollte die Saison nicht wieder starten können oder abgebrochen werden, greifen gewisse Mechanismen zur Rückführung der Zahlungen. Dies könnte erneut zu wirtschaftlichen Engpässen führen.

Mit Blick auf den Spielbetrieb sind die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga vorbereitet, die aktuelle Saison im Mai ohne Stadion-Zuschauer fortzusetzen. Bislang hatte die Mitgliederversammlung die Spielzeit bis zum 30. April ausgesetzt. Die Entscheidung über den Wiederbeginn liegt selbstverständlich bei den zuständigen Verantwortungsträgern in der Politik.

Um bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen zu gewährleisten, wurde in der Mitgliederversammlung zudem ein verbindliches Konzept vorgelegt. Die von der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ unter Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer erarbeiteten verbindlichen Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygiene-Vorgaben, engmaschige Testungen sowie permanentes Monitoring vor. In diesem Zusammenhang wurde mit fünf Labor-Verbünden eine Kooperationsvereinbarung zur fachärztlichen Unterstützung abgeschlossen. Alle fünf Labore sind Mitglieder des Verbandes „Akkreditierte Labore in der Medizin“ (ALM e.V.). Dabei handelt es sich um die Unternehmen Sonic Healthcare, LADR, Labor Berlin, Synlab und Dr. Wisplinghoff. Diese werden durch eine bundesweite Abdeckung fachärztlicher Labore eine Umsetzung des Konzeptes unterstützen. Weiterhin wird mit Sonic Healthcare ein Vertrag zur flächendeckenden Antikörper-Testung der Spieler in Form einer klinischen Studie abgeschlossen.

Alle Labore haben schriftlich versichert, dass die derzeitigen Kapazitäten ausreichend sind und dass durch Covid-19-Tests von Spielern der Bundesliga und 2. Bundesliga keine Einschränkungen oder Limitierungen der Testkapazitäten auftreten. Laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom 22. April liegt das Volumen der Testkapazitäten aktuell bei 818.000 pro Woche, auf Basis von Wochenarbeitstagen. Der Profi-Fußball würde davon nicht einmal 0,4 Prozent belegen. Es ist außerdem davon auszugehen, dass die in Deutschland verfügbaren Laborkapazitäten sogar noch weiter zunehmen werden.

Die DFL wird über das derzeit geplante Testvolumen hinaus für 500.000 Euro weitere Testkapazitäten zur Verfügung stellen. Diese sollen in Absprache mit dem Bundesgesundheitsministerium im Öffentlichen Gesundheitsdienst eingesetzt werden – zum Beispiel in Pflegeheimen. Sollte aus gleich welchen Gründen der Testbedarf der Clubs geringer ausfallen, werden die frei werdenden Kapazitäten ebenfalls dem Öffentlichen Gesundheitsdienst zur Verfügung gestellt.

In den Stadien soll zudem der Personalaufwand in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien verbindlich auf ein Minimum reduziert werden. In der Bundesliga sind 98 Personen im Innenraum und 115 auf der Tribüne vorgesehen – also maximal 213 Personen im Stadion. Auf dem Außengelände sind, je nach Stadion, maximal 109 weitere Personen, unter anderem Ordnungskräfte, geplant. In der 2. Bundesliga sind im Innenraum 90 Personen sowie 98 auf der Tribüne vorgesehen – also höchstens 188 Personen im Stadion. Hinzu kommen maximal 82 Personen auf dem Außengelände. Darüber hinaus hat das DFL-Präsidium zudem einen ersten Beschluss zur teilweisen Verwendung des Solidarfonds gefasst, der durch die vier diesjährigen Champions-League-Teilnehmer FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen bereitgestellt wurde. Demnach werden mit einer Summe von 7,5 Millionen Euro kurzfristig die 3. Liga sowie die Frauen-Bundesliga unterstützt werden. Dabei sind die 2. Mannschaften von Bundesliga-Clubs sowie deren Frauen-Teams ausgenommen. Das bedeutet: 19 Clubs der 3. Liga und 6 Vereine der Frauen-Bundesliga werden jeweils mit der gleichen Summe unterstützt. Die Zahlungen sind ausdrücklich an keine weiteren Bedingungen geknüpft.

+++ Dienstag, 21. April, 17 Uhr +++

Stellungnahme des DFL-Präsidiums

Das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga ist am heutigen Dienstag zu einer gemeinsamen Sitzung per Video-Schalte zusammengekommen. Dabei wurde die derzeitige Diskussion rund um eine Fortführung des Spielbetriebs von Bundesliga und 2. Bundesliga erörtert. Hierzu erklärt das DFL-Präsidium abschließend folgendes:

  • Die Äußerungen einiger Ministerpräsidenten, aber auch der Sportminister-Konferenz mit Blick auf einen Wiederbeginn ohne Stadion-Zuschauer im Mai sind gute Nachrichten für den Profifußball. DFL und Clubs sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Die „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ wird bei der kommenden Mitgliederversammlung am Donnerstag ein detailliertes verbindliches Konzept mit strengen Hygiene-Vorgaben, erforderlichen Testungen und permanentem Monitoring vorstellen. Gleichzeitig wird es übergeordnete Vorgaben für die Spiel-Organisation mit einem Minimum an Erwerbstätigen in den Stadien geben. Unabhängig davon bleibt die Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison und die finale Festlegung eines konkreten Termins selbstverständlich bei den zuständigen politischen Gremien.
     
  • Es geht an den Fakten vorbei, wenn unterstellt wird, dass eine mögliche engmaschige Testung eine Unterversorgung der Bevölkerung verursache. Die Test-Kapazitäten sind in den vergangenen Wochen massiv gesteigert worden. Diese Entwicklung wird unter anderem durch die „Akkreditierten Labore in der Medizin“ (ALM) bestätigt: Nach jüngsten Erhebungen stehen dort derzeit 640.000 Test pro Woche zur Verfügung, das entspricht einer Steigerung der Tageskapazitäten von mehr als 300 Prozent in den vergangenen fünf Wochen. Das derzeit diskutierte Konzept der DFL erfordert weniger als 0,5 Prozent der aktuellen Testkapazität. Hinzu kommt: Die bestehenden Kapazitäten werden laut ALM nicht ausgeschöpft. Völlig klar ist aber auch: Sollte es durch künftige Entwicklungen – z.B. eine zweite Corona-Infektionswelle – tatsächlich Engpässe geben, wird die DFL die Versorgung der Bevölkerung selbstverständlich nicht beeinträchtigen.
     
  • Das DFL-Präsidium appelliert an alle Profis und Clubs, weiterhin verantwortlich mit der aktuellen Situation umzugehen. Insbesondere wäre es nicht im Sinne der Sache und erst recht nicht öffentlich vermittelbar, wenn vorzeitig ins reguläre Mannschaftstraining zurückgekehrt würde. Um individuelle Wettbewerbsvorteile mit Blick auf eine möglicherweise baldige Fortsetzung des Spielbetriebs zu erzielen, darf nicht die übergeordnete Perspektive ignoriert werden.
     
  • Das DFL-Präsidium ist sich darüber im Klaren: Spiele ohne Zuschauer möchte niemand. Sie sind derzeit für einige Clubs die einzige Möglichkeit, die wirtschaftliche Existenz auch als Arbeitgeber zu sichern. Ziel muss es sein, Bundesliga und 2. Bundesliga in der Form zu bewahren, wie viele Menschen sie seit Jahrzehnten schätzen – mit großer Tradition, Stimmung in den Stadien und einer Vielfalt an Vereinen. Wir wollen nicht, dass eine wirtschaftliche Krise zu Strukturbrüchen führt, die irreparabel sein könnten und das Gesicht des deutschen Profifußballs einschneidend verändern.
     
  • Das DFL-Präsidium weiß um die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs. In diesem Zusammenhang ist es an allen Entscheidungsträgern, auch Selbstkritik zu üben mit Blick auf Fehlentwicklungen in den vergangenen Jahren. Es steht außer Frage, dass künftig Nachhaltigkeit, Stabilität und Bodenständigkeit zu den entscheidenden Werten gehören müssen. Diese Werte gilt es nach Überwindung der akuten Krise in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

+++ Dienstag, 14. April, 13:45 Uhr +++

Gruppentraining am Hardtwald

Zu Beginn dieser Woche beginnt der SV Sandhausen mit dem Training von bis zu fünf Spielern am Hardtwald.
„Wir freuen uns die Gruppengröße etwas erhöhen zu können. Nach der notwendigen Zwangspause ist das für die Mannschaft und das Trainerteam natürlich eine positive Weiterentwicklung", zeigt sich der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca erfreut über die Situation. „Ich möchte an dieser Stelle aber auch betonen, dass alle vorgegebenen und notwendigen Hygienevorschriften nach wie vor befolgt und eingehalten werden. Das Kontaktverbot und die Abstandsregel werden natürlich berücksichtigt.“
Seit dem heutigen Dienstag trainiert die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Koschinat abwechselnd in Fünfergruppen, der nächstenmöglichen Erweiterung im Trainingsbetrieb. „Wir hoffen, dass wir die Gruppengröße zeitnah weiter steigern können und der Einstieg ins Mannschaftstraining in absehbarerer Zeit möglich ist“, schaut Kabaca voraus, wohl wissend, dass die Entwicklung der Gesamtlage dabei die entscheidende Rolle spielt.

In der letzten Woche waren die Profis in Zweiergruppen auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Ergänzt werdendie Trainingseinheiten nach wie vor auch von individuellem Training im „Homeoffice“.

+++ Mittwoch, 08. April, 14:25 Uhr +++

Profis des SV Sandhausen trainieren in Kleingruppen

Die Profifußballer des SV Sandhausen haben mittlerweile das Training in Kleingruppen am Hardtwald aufgenommen.
Eine Anfang der Woche in Kraft getretene Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg enthält eine Ausnahmegenehmigung für Profisportler und erlaubt ihnen wieder das Training im Freien –unter Einhaltung von Hygiene-und Abstandsregeln.

Der SV Sandhausen befolgt während des Trainingsbetriebs in Kleingruppen alle vorgegebenen Hygienevorschriften. Die Profis absolvieren unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Körperkontakt die Trainingseinheiten, geduscht wird anschließend zuhause. Die Freude über die Möglichkeit des Trainings ist bei der Mannschaft unverkennbar.

Seit Montag, 16. März, hatten sich die Profifußballer des SV Sandhausen mit Trainingsplänen individuell in Heimarbeit fitgehalten. Das individuelle Training war zweimal bis einschließlich 5. April verlängert worden.

+++ Montag, 06. April, 9 Uhr +++

Aktueller Stand zur „Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb“

Die DFL berichtet auf ihrer Internetseite:

In den vergangenen Tagen ist auch öffentlich viel über die Arbeit der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ diskutiert und spekuliert worden. Hierzu folgender aktueller Informationsstand: Die Task Force, die am vergangenen Dienstag im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung ins Leben gerufen wurde, hat in den zurückliegenden Tagen wie angekündigt ihre Arbeit aufgenommen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es weder Beschlüsse noch Vorfestlegungen. Dass es unterschiedliche Denkansätze gibt, liegt in der Natur der Sache. Die Task Force wird die enge Abstimmung mit externen Experten und staatlichen Stellen suchen, um gemeinsame Lösungsansätze zu finden. Selbstverständlich hat in allen Lebensbereichen der Gesellschaft die Eindämmung des Coronavirus höchste Priorität.

Hier finden Sie die Mitteilung vom vergangenen Dienstag, in der die DFL unter anderem über die Gründung der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ und deren Besetzung informiert hat.

+++ Mittwoch, 01. April, 12 Uhr +++

Die geplante, ordentliche Mitgliederversammlung (28. April 2020) muss aufgrund der Auswirkungen rund um das Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Wir werden zu gegebener Zeit über einen neuen Termin informieren und die Einladungen fristgerecht versenden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
SV Sandhausen 1916 e.V.

+++ Dienstag, 31. März, 15:30 Uhr +++

Mitgliederversammlung der DFL beschließt weitreichende Anpassungen im Lizenzierungsverfahren zur Entlastung der Clubs 

  • Einrichtung einer „Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb“
  • Standortbezogene Produktionskonzepte für Spiele ohne Stadionbesucher werden entwickelt
  • Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis 30. April bestätigt
  • Weitere Mitgliederversammlung für den 17. April geplant

Vor dem Hintergrund des Coronavirus und seiner Folgen haben die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga am heutigen Dienstag im Rahmen einer Mitgliederversammlung der DFL Deutsche Fußball Liga einstimmig beschlossen, den Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April auszusetzen. Das Gremium, das erstmals in Form einer Video-Konferenz tagte, folgte damit einer Empfehlung des DFL-Präsidiums. Zudem wurde die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung für den 17. April festgelegt. 

In der heutigen Mitgliederversammlung wurden mögliche Szenarien und denkbare Handlungsoptionen für die kommenden Wochen und Monate vorgestellt. Im Wissen darüber, dass externe Faktoren wie die Verbreitung des Virus und die Bewertung durch die Politik für die Entwicklung in den kommenden Wochen maßgeblich sind, wurden folgende Punkte konkret beschlossen:

  • Maßnahmen-Paket Lizenzierung
    Da die derzeitige Unterbrechung des Spielbetriebs alle 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gleichermaßen unverschuldet vor kaum planbare Herausforderungen stellt, werden die Vorgaben im Lizenzierungsverfahren vorübergehend an die Situation angepasst. Dies betrifft vor allem die Bestimmungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und deren Prüfung vor und während einer Spielzeit. Ziel ist es, allen Clubs die Möglichkeit und Zeit zu geben, die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen und den regulären Spielbetrieb fortzusetzen, um sämtliche Wettbewerbs-Entscheidungen auf sportlichem Weg zu erreichen.

    Konkret bedeutet das für die laufende Spielzeit, dass der Abzug von neun Gewinnpunkten als Sanktion für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (§ 11 Nr. 5 der Lizenzierungsordnung) ausgesetzt wird. Im Fall einer Insolvenz in der kommenden Saison würde eine Sanktion in Höhe eines Abzugs von nur drei Punkten erfolgen. Weiterhin wird im jetzt anstehenden Lizenzierungsverfahren für die Spielzeit 2020/21 auf die Überprüfung der Liquiditätssituation der Clubs verzichtet. Allerdings zieht die DFL die Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der nächsten Spielzeit von Ende Oktober auf Mitte September vor, um möglichst zeitnah auf Basis der Jahresabschlüsse zum 30. Juni 2020 ein realistisches Bild der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Clubs zu erhalten. Sollten im Rahmen dieses Prüfverfahrens festgestellte Liquiditätslücken nicht geschlossen werden, wird dies ebenfalls nicht mehr mit einem Punktabzug sanktioniert, sondern mit einer Restriktion der Transfer-Aktivitäten des jeweiligen Clubs.

    Zur Saison 2021/22 soll das Lizenzierungsverfahren wieder in der üblichen Weise angewandt werden – als Garant für die wirtschaftliche Solidität und Stabilität des deutschen Profifußballs.
  • Einrichtung einer „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“
    Zur Erstellung eines Konzepts mit dem Ziel der medizinisch vertretbaren Fortführung des Spiel- und Trainingsbetriebes ist eine medizinische Task Force gegründet worden. Diese wird im ersten Schritt alle Covid-19 Fälle bei den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zentral dokumentieren. Darüber hinaus wird von der Kommission ein Vorgehen erarbeitet, mit dem eine engmaschige, unabhängige Testung von Spielern und weiterem Personal unter anderem unmittelbar vor den Spieltagen durchgeführt werden kann. Weiterhin werden sowohl organisatorische Maßnahmen im Stadion zur Vermeidung von Übertragungen (Hygiene, Desinfektion, Distanz etc.) als auch spezielle Abläufe bei der Spiel- und Trainings-Organisation definiert und in einem Leitfaden einheitlich festschrieben. Dabei wird eine enge Abstimmung mit externen Experten und Behörden gesucht.

    Den Vorsitz der Task Force übernimmt Prof. Dr. med. Tim Meyer, ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes und zugleich Arzt der deutschen Nationalmannschaft. Weitere Mitglieder sind unter anderem: Prof. Dr. med. Barbara Gärtner (Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie; Universität des Saarlandes), PD Dr. med. Werner Krutsch (Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; FIFA Medical Centre of Excellence, Universitätsklinikum Regensburg) und Dr. med. Markus Braun (Leitender Arzt der Abteilung für Sportmedizin am Klinikum Westfalen, Mannschaftsarzt von Borussia Dortmund und Sprecher der Mannschaftsärzte).
  • Standortbezogene Produktionskonzepte für Spiele ohne Stadionbesucher
    Die Mitgliederversammlung hatte bereits am 16. März einstimmig zum Ziel erklärt, die aktuelle Saison bis Ende Juni zu Ende spielen zu wollen – gegebenenfalls gezwungenermaßen ohne Stadionzuschauer. Diese Spiele sollten – unter Voraussetzung der rechtlichen Zulässigkeit und selbstverständlich medizinischen Vertretbarkeit – mit einem möglichst geringen Personalaufwand in den Bereichen Sport, Medien und allgemeine Organisation in den Stadien durchgeführt werden. Ziel ist es, diesbezüglich klare Verabredungen innerhalb der Ligen zu treffen, um verbindliche und verlässliche Lösungen vorzulegen.

Hier der Link zur Pressekonferenz der DFL: https://www.dfl.de/de/aktuelles/die-pressekonferenz-nach-der-mitgliederversammlung-der-dfl-am-31-maerz-2020-in-voller-laenge/

+++ Montag, 30. März, 17:15 Uhr +++

SV Sandhausen reagiert auf Corona-Virus

In einem Treffen mit der Mannschaft sowie dem Trainer-und Funktionsteam haben Präsident Jürgen Machmeier, Geschäftsführer Volker Piegsa und der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca den Fahrplan für die nächsten Wochen besprochen.
Profimannschaft trainiert weiter individuell
„Das individuelle Training wird bis zum 05.04. verlängert. Danach werden wir entscheiden, ob eine Veränderung, z. B. das Training in Kleingruppen mit zwei Personen möglich ist“, erklärt Machmeier. „Ansonsten bleiben alle Regelungen bestehen. Wir habenan die Mannschaft appelliert, sich weiterhin professionell zu verhalten und verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen.“ Das hat das Team bisher absolut beherzigt. „Wir haben bisher keine Corona-Infektion zu beklagen, was für die Disziplin der Mannschaft spricht“, ergänzt Kabaca. In dieser Woche muss sich die Mannschaft jetzt weiterhin individuell fit halten. „Ich habe auch alle Anwesenden aufgefordert, die Situation vom Kopf her anzunehmen und sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch damit auseinanderzusetzen“, appelliert Machmeier. Der Präsident sieht in dieser Phase eine große Herausforderung an jeden Einzelnen, da die Ungewissheit in Bezug auf einen möglichen Trainingsbeginn und eine eventuelle Fortführung des Spielbetriebsgroß ist.

Auch Profis verzichten auf Gehalt

Die Geschäftsstelle hatte bereits in den beiden letzten Wochen ihr Wirken auf ein personelles Minimum verkleinert. „Die Kommunikation mit den Kollegen im Homeoffice klappt gut“, gibt Geschäftsführer Piegsa einen Zwischenstand. „Wir werden ab April trotzdem in die Kurzarbeit gehen müssen, solange der Spielbetrieb ausgesetzt ist, ist dieser Schritt unumgänglich.“ Da passt es, dass auch mit den Profis sowie dem Trainer- und Funktionsteam eine Einigung bezüglich eines Gehaltsverzichts erzielt werden konnte. „Dass die Mannschaft, die Trainer und das Team drumherum sich dem Verein und allen anderen Mitarbeitern gegenüber solidarisch erklären, ist ein tolles Zeichen für unser Zusammengehörigkeitsgefühl“, freut sich Machmeier. „Nach guten Gesprächen wollen auch die Profis und wir im Mannschaftsumfeld dazu beitragen, dass der Verein diese Phase möglichst gut übersteht“, erklärt Kabaca, der neben Geschäftsführer Piegsa sich ebenfalls zu einem Gehaltsverzicht bereit erklärte. Über die prozentuale Höhe des Gehaltsverzichts wurde unter allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Wie es prinzipiell weiter geht, wird am morgigen Dienstag bei der nächsten Zusammenkunft auf DFL-Ebene besprochen.

Die SVS-Geschäftsstelle ist weiterhin per Mail an info(at)svs1916.de erreichbar, Fanartikel sind über den Online-Shop erhältlich.

+++ Dienstag, 24. März, 16:50 Uhr +++

DFL-Präsidium empfiehlt Aussetzung von Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April - Medienrechte-Ausschreibung wird verschoben

Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga am 31. März ist das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga heute im Rahmen einer mehrstündigen Video-Konferenz zusammengekommen. Mit Blick auf die Folgen des Corona-Virus wurden dabei mögliche Szenarien und denkbare Handlungsoptionen erörtert. Diese sollen im Laufe der Woche weiter strukturiert und dann der Mitgliederversammlung zur Diskussion gestellt werden.
Das Präsidium ist sich im Klaren darüber, dass alle Szenarien und Handlungsoptionen auch von externen Faktoren abhängig sind, auf deren Entwicklung DFL und Clubs nur begrenzt oder teilweise gar keinen Einfluss haben: u.a. die weitere Verbreitung des Virus und die Bewertung der Lage durch die Politik. Vor diesem Hintergrund wird das Präsidium der Mitgliederversammlung eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April empfehlen.

Angesichts der potenziell existenzgefährdenden Situation einiger Clubs und aus Verantwortung für einen Wirtschaftszweig mit 56.000 direkt und indirekt Beschäftigten hatte die Mitgliederversammlung am 16. März einstimmig das Ziel vertreten, die Saison bis zum 30. Juni zu Ende spielen zu wollen, soweit dies rechtlich zulässig und selbstverständlich gesundheitlich vertretbar ist. Diesbezüglich arbeitet die DFL derzeit unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt - der Situation geschuldet - auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen. Anders als im Amateur- und Breitensport oder bei sonstigen Freizeitveranstaltungen wäre dann nur Personal im Stadion, das an diesem Arbeitsplatz einer Erwerbstätigkeit nachgeht.
Angesichts der derzeitigen Situation hat das DFL-Präsidium zudem entschieden, die geplante Ausschreibung der Medienrechte zu verschieben. Anstelle des ursprünglich geplanten Termins im Mai ist eine Vergabe ab Juni dieses Jahres vorgesehen. Das Bundeskartellamt hatte der DFL am vergangenen Freitag grünes Licht für das eingereichte Vermarktungskonzept gegeben. Ziel der DFL ist es, den Fokus zunächst auf die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen zu richten.

+++ Montag, 23. März, 9:50 Uhr +++

Der SV Sandhausen informiert, dass die Profis auch in dieser Woche, also vom 23. bis zum 29. März, individuell zu Hause trainieren werden. Das in der vergangenen Woche veranlasste Heimtraining wird somit vorerst um eine Woche verlängert.

+++ Montag, 16. März, 18:30 Uhr +++

SV Sandhausen reagiert auf Corona-Virus

Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) passt der SV Sandhausen seine Geschäftstätigkeit den aktuellen Gegebenheiten durch die Auswirkungen des Corona-Virus an.

Saison wird unterbrochen

Bis zum 2. April werden die Bundesliga und die 2. Liga ihre Spiele vorerst aussetzen, das wurde auf der außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung am heutigen Montagnachmittag beschlossen. Demnach wird nach dem 26. auch der 27. Spieltag abgesagt und verschoben. In der Woche ab dem 30. März werden sich die DFL-Mitglieder erneut treffen und besprechen, wie weiter verfahren wird und die Situation neu bewertet. „An dieser Stelle geht es in allererster Linie um die Gesundheit“, betont SVS-Präsident Jürgen Machmeier. „Wir haben die Verpflichtung auf die derzeitigen Gegebenheiten zu reagieren und mit den zuständigen Gesundheitsbehörden in enger Abstimmung zu agieren. Dies betrifft sowohl Sofortmaßnahmen im sportlichen Bereich als auch zum Schutz der Menschen rund um den Fußball. Hierbei werden aller 36 Profivereine unter dem Dach der DFL einheitlich und einvernehmlich zusammenwirken.“

„Der deutsche Profifußball trägt die Verantwortung für rund 56.000 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt bei den Clubs und deren Tochtergesellschaften angestellt sind“, ergänzt Geschäftsführer Volker Piegsa, am Hardtwald für die Belegschaft verantwortlich. „Wir werden uns auch weiterhin intensiv und wohl überlegt damit auseinandersetzen, wann der richtige Zeitpunkt ist, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen und die Runde zu Ende zu spielen. Dies ist für alle von existentieller Bedeutung.“

Weitere Informationen zur DFL-Pressekonferenz auch unter https://www.dfl.de/de/aktuelles/

Profimannschaft trainiert individuell

„Die Profis werden vorerst bis zum kommenden Montag, den 23. März individuell zuhause nach vorgegebenen Plänen trainieren“, erklärt Machmeier. „Sie sind zudem verpflichtet ihre sozialen Kontakte auf die Familien zu reduzieren, sich der allgemeinen Situation gemäß und vor allem professionell zu verhalten. Dazu gehört beispielsweise öffentliche Aktivitäten zu vermeiden und ihren Gesundheitszustand regelmäßig und verantwortungsvoll zu überprüfen.“

NLZ bleibt geschlossen

Komplett geschlossen bleibt das Nachwuchsleistungszentrum des Vereins. „Unter den gegebenen Umständen schließen wir den Trainingsbetrieb im NLZ. Spieler, Trainer und Offizielle sind informiert und werden nach individuellen Trainingsplänen arbeiten“, erläutert Machmeier. Die NLZ-Geschäftsstelle stellt eine Bereitschaft für Nachfragen zur Verfügung, die Erreichbarkeit ist per Mail an info(at)svs1916.de sichergestellt.

Geschäftsstelle und Fanshop bleiben die nächsten 14-Tage geschlossen

Darüber hinaus passen der Fanshop und die Geschäftsstelle sich den Gegebenheiten an. „Wir werden den Fanshop vorerst inklusive Freitag, den 27. März schließen. Wann wir wieder öffnen, werden wir rechtzeitig bekannt geben“, sagt Piegsa. „Die Geschäftsstelle wird mit einer Bereitschafts-Besetzung arbeiten, die weiteren Mitarbeiter werden per Homeoffice ihre Arbeit durchführen oder nach Absprache alternative Möglichkeiten nutzen. Wir bitten von persönlichen Besuchen am Hardtwald abzusehen, die Geschäftsstelle ist per Mail an info(at)svs1916.de erreichbar“, so Piegsa weiter. „Auch hier hat die Gesundheit der Mitarbeiter höchste Priorität. Wir müssen alle sorgsam und verantwortungsvoll mit der Situation umgehen.“

SVS informiert über geplante Veranstaltungen

Mindestens bis zum Ende der Osterferien werden alle von SVS-Seite her geplanten Veranstaltungen abgesagt. Alle beteiligten Partner oder Sponsoren, Kooperationsvereine oder Teilnehmer an Fußballcamps oder Fördertrainingseinheiten werden darüber noch einmal separat informiert.

+++ Montag, 16. März, 13:45 Uhr +++

Im Zuge der allgemeinen Entwicklung bezüglich des Corona-Virus nimmt der SV Sandhausen folgende Anpassungen vor:

Der Fan- und Ticketshop des SVS wird bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Es wird kein Training rund um den Hardtwald stattfinden.

Die Geschäftsstelle des SVS ist in dieser Woche (16.-22. März) per E-Mail an info(at)svs1916.de erreichbar. 

Ausfallen wird zudem die Lesung des Journalisten Erik Wegener im Hardtwald-Restaurant am Stadion, die für Dienstag, 17.03., 19:16 Uhr, angesetzt war.

Der SV Sandhausen bedankt sich für das Verständnis.

+++ Freitag, 13. März +++

Ein von dynamischen Entwicklungen geprägter Tag. Die Zusammenfassung: Um 10:20 Uhr gibt die DFL bekannt, dass das Spiel des SVS beim FC Erzgebirge Aue am Samstag, 14. März, um 13 Uhr ohne Zuschauer stattfinden wird.

Um 16:12 Uhr verkündet der Verband dann, dass der 26. Spieltag in der Bundesliga und 2. Liga und verlegt wird - und damit auch das Spiel des SVS in Aue. Der Spielbetrieb soll bis einschließlich 2. April ausgesetzt werden, heißt es in der Mitteilung.

Auch die Nachwuchsteams des SV Sandhausen setzen vorerst aus. Das gibt der Badische Fußballverband (bfv) bekannt.

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