SV SANDHAUSEN

"Es ist unerklärlich, dass wir so wieder aus der Kabine gekommen sind"

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen Karlsruher SC (2:3)

Jürgen Machmeier: In der ersten Halbzeit hat man einmal mehr gesehen, welche Qualität wir haben. Das war aber nicht zum ersten Mal so, sondern auch schon in Regensburg oder in Darmstadt ähnlich. Die Mannschaft muss sich hinterfragen, ob sie anschließend zu selbstsicher oder selbstzufrieden wieder auf den Platz gekommen ist. Wir müssen weitermachen, nach 21 Spieltagen ist noch kein Team abgestiegen. Wir müssen jetzt unter der Woche alles reinhauen, um in Paderborn wieder um Punkte spielen zu können.

Mikayil Kabaca: Leider hat unsere Mannschaft wieder zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir den Gegner kontrolliert, da ist Karlsruhe nur gelegentlich gefährlich vor unser Tor gekommen. Im zweiten Durchgang geben wir dann eine verdiente 2:0-Führung aus der Hand. In unserer Situation ist das sehr bitter und absolut unerklärlich.

Michael Schiele: Wir haben gleich zu Beginn der Partie eine riesige Chance, danach entwickelt sich ein offenes Spiel, in dem wir bis zur Pause zwei, drei Situationen überstehen müssen, in dem wir aber auch selbst immer wieder gefährlich zum Abschluss kommen. Wir haben Gas gegeben und machen zwei Tore, wir hatten Power, waren präsent, hatten gute Ballstafetten. Wir machen es dem Gegner zu Beginn der zweiten Hälfte dann aber zu leicht. Wir wussten, was kommt, haben aber nicht mehr so verteidigt wie in der ersten Hälfte. Unglaublich, dass wir das Spiel auf diese Weise aus der Hand geben. Die zweite Hälfte war aus unserer Sicht total unbrauchbar und sehr bitter.  

Kevin Behrens: Nach so einer guten ersten Halbzeit so ein Spiel zu verlieren, ist schwer zu erklären. Dass wir direkt nach wenigen Sekunden in der zweiten Hälfte das Gegentor kassieren, trägt dazu natürlich viel bei. Wir waren heute leider nicht so gefestigt, dann die Führung dennoch über die Zeit zu bringen. Unsere Leistung nach der Pause ist sehr fragwürdig und unerklärlich.

Patrick Schmidt: Uns war zur Pause klar, dass das Spiel noch nicht gelaufen ist, von daher ist es unerklärlich, dass wir so wieder aus der Kabine gekommen sind nach einer richtig starken ersten Halbzeit. Wir beschränken uns nach der Pause nur noch aufs Verteidigen. Wir holen den Gegner auf diese Weise wieder zurück ins Spiel. Daran müssen wir definitiv arbeiten. Vorne hat es mit Kevin zusammen in der ersten Hälfte gut funktioniert, über mein erstes Tor kann ich mich heute dennoch nicht freuen.

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