SV SANDHAUSEN

Mindestens fünf Jahre im Nachwuchsbereich des SVS aktiv: NLZ verabschiedet verdiente Akteure

Fünf Akteure sagen bei der Verabschiedung Servus, ein Spieler erhält seinen Bilderrahmen mit Trikot nachträglich.

Wer das Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen nach mindestens fünf Jahren Zugehörigkeit verlässt, der geht nicht durch die Hintertür. Die Spieler, die sich durch eine erwiesene Vereinstreue um das NLZ verdient gemacht haben, werden persönlich und mit einem kleinen Präsent verabschiedet – so auch in diesem Jahr.

Joachim Stadler, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des SVS, und Andreas Fodi, Organisatorischer Leiter des NLZ, wünschen in diesem Jahr sechs verdienten Akteuren viel Erfolg für die weitere Karriere. Fünf Spieler waren bei der Verabschiedung dabei.

Gesondert hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang Roman Hauk, der nicht nur insgesamt neun Jahre für den SVS aktiv war, sondern auch als erster Fußballer aus dem NLZ überhaupt den Sprung auf den Platz während eines Zweitliga-Spiels geschafft hat. Am 33. Spieltag der abgelaufenen Saison durfte Hauk gegen Dynamo Dresden unter Chef-Trainer Uwe Koschinat debütieren.

Hauk dankt dem NLZ

Koschinat ließ es sich nun nicht nehmen, Hauk bei dessen Abschied im BWT-Stadion am Hardtwald alles Gute zu wünschen. Der 21-Jährige hat sich für einen Wechsel zum FC-Astoria Walldorf in die Regionalliga Südwest entschieden. „Ich hätte Roman gerne behalten, kann diesen Schritt aber nachvollziehen“, betonte Koschinat und hob die Entwicklungsschritte des Innenverteidigers im vergangenen Jahr hervor. Hauk hatte nach seinem Spiel gegen Dynamo Dresden bereits untermauert, dem NLZ des SVS „sehr viel, ich würde sogar behaupten fast alles zu verdanken“.

Vier weitere Akteure sagten nach ihrem längeren Laufbahnabschnitt gemeinsam im NLZ Servus. Marc-Louis Lehr (FC Victoria Bammental), Maurice Krüger (1. FC Bruchsal), Andreas Schiler (FC Nöttingen) und Benedikt Specht (FC Nöttingen U19) nahmen ihre Bilderrahmen mit Trikot am NLZ entgegen. Konstantin Schiler, den es zum FC 08 Villingen zieht, war verhindert, wird aber noch mal gesondert verabschiedet. „

Die Jungs haben unser NLZ in den vergangenen Jahren bereichert“, gab ihnen Stadler anerkennende Worte mit auf den Weg. „Einige von ihnen werden auch in der kommenden Saison in der Oberliga aktiv sein. Wir werden uns also wieder über den Weg laufen, und so soll es auch sein.“

Bemerkenswerte Vereinstreue

Generell hielt Stadler fest: „Vereinstreue, wie die sechs Spieler sie bei uns an den Tag gelegt haben, ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Wer einem Verein so lange treu bleibt und in dieser Zeit immer alles für den Verein gibt, der hat es auch verdient, gebührend verabschiedet zu werden.“ Die Verabschiedungsaktion, die am NLZ nun bereits zum dritten Mal stattfand, soll somit in den kommenden Jahren zur Tradition werden.

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