SV SANDHAUSEN

SV Sandhausen gewinnt den Test beim VfB Stuttgart mit 4:1

Im Testspiel gegen den VfB Stuttgart kann der SV Sandhausen einen 4:1-Sieg einfahren. Nach frühen Toren in beiden Halbzeiten (je 35 Minuten) verteidigt die Mannschaft von Alois Schwartz den Vorsprung erfolgreich gegen spielstarke Stuttgarter.

SVS im 4-4-2

SVS-Trainer Alois Schwartz beginnt mit der zuletzt gewählten Grundordnung. Vor Keeper Patrick Drewes beginnen Bashkim Ajdini, Tim Kister, Alex Zhirov und Chima Okoroji von rechts nach links in der Viererabwehrkette. Arne Sicker über links und Cebio Soukou über rechts besetzen die Flügel neben den zentral agierenden Erik Zenga und Marcel Ritzmaier. Im Sturm beginnen Pascal Testroet und Charlison Benschop. 

Frühe Führung

Die Partie beginnt von beiden Seiten sehr engagiert. Der VfB übernimmt von Beginn an die Initiative, ohne sich dabei Torchancen erspielen zu können, ganz im Gegenteil zu den in grün spielenden Sandhäusern. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltet das Team von Alois Schwartz mit viel Tempo um. Ritzmaier und Testroet kombinieren über die rechte Seite, bevor Ritzmaier auf den startenden Benschop durchsteckt. Frei vor dem Stuttgarter Keeper trifft er mit seinem Flachschuss den Innenpfosten, der mitgelaufene Sicker vollendet zur 1:0 Führung in der 9. Minute. 

Testroet legt nach

Und der SVS bleibt dran. Erneut schalten die Schwarz-Weißen nach einem Ballgewinn schnell um, diesmal legt Benschop für Ritzmaier ab, dessen Flanke landet an Stenzels ausgestrecktem Arm, Strafstoß. Testroet tritt an und verwandelt ganz sicher aus 11 Metern zum 2:0 (12. Spielminute). Im Laufe der ersten Hälfte übernehmen die Stuttgarter mehr und mehr die Spielkontrolle, nach wie vor lässt die SVS-Abwehr aber nur wenig zu. Kurz vor der Pause gelingt es dem SVS auch offensiv nochmal Akzente zu setzen. Nach feiner Kombination durchs Mittelfeld ist es letztlich Soukou, der nach Ajdini-Flanke an den langen Pfosten nur das Außennetz trifft. Es bleibt bei der 2:0-Führung zur Pause. 

Fünf Wechsel zur Pause

Für die zweiten 35 Minuten bringt Schwartz fünf Neue: Nikolai Rehnen wechselt zwischen die Pfosten, Oumar Diakhite und Immanuel Höhn in die Innenverteidigung. Janik Bachmann geht ins zentrale Mittelfeld und Daniel Keita-Ruel in den Angriff. 

SVS legt nach, VfB verkürzt

Und dem SVS gelingt ein Start wie in Hälfte eins. Nach kurzem Abtasten spielen Ritzmaier und Kinsombi Doppelpass über die linke Seite. Ritzmaiers Flachpass vollendet Kinsombi mit seinem Abschluss in die rechte untere Ecke (39. Minute). Wie schon vor der Pause übernimmt der VfB die Spielgestaltung, diesmal auch mit Erfolg. In der Anschlusstreffer VfB durch Klimowicz, nach Vorlage Philipp Förster. 45. Minute 

In die Defensive gezwungen, Keita mit dem Schlusspunkt

Nach dem Anschlusstreffer versucht der VfB druckvoll nachzusetzen, Keeper Rehnen kann sich bei Distanzschüssen auszeichnen. Der SVS muss jetzt viel in der Defensive arbeiten, um die Stuttgarter weg vom Tor zu halten. Zumindest gelingt dem VfB nichts zählbares mehr. In der Schlussphase setzt Keita-Ruel nochmal zwei Ausrufezeichen: Nach Vorarbeit von Oauhim und Kinsombi landet sein Schlenzer aus gut 20 Metern noch an der Latte. In der Schlussminute nutzt er die starke Vorarbeit von Ouahim und Conteh zum 4:1 Endstand. 

Im Anschluss reist die Mannschaft weiter zum dreitägigen Kurztrainingslager nach Bad Wörishofen. In der 2. Liga geht es am 17. Oktober weiter mit dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock.

Alois Schwartz: „Schön, dass wir in diesem Testspiel einen Sieg gegen einen fußballerisch starken Gegner einfahren konnten. Wir haben in unserem Konterspiel mit dem Ball sehr konzentriert gewirkt, der VfB hatte dagegen in der ersten Halbzeit nur eine Torchance. In der zweiten Halbzeit haben wir trotz der zahlreichen Wechsel schnell das dritte Tor erzielt, danach hat der VfB vermehrt auf unser Tor gespielt. Das Spiel hat gezeigt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg zu einer kompakten Einheit ist.“

SV Sandhausen: Drewes (36. Rehnen) – Ajdini, Kister (36. Höhn), Zhirov (36. Diakhite), Okoroji – Soukou (56. Conteh), Zenga, Ritzmeier (56. Ouahim), Sicker (36 Kinsombi) – Benschop (36. Bachmann), Testroet (36. Keita-Ruel)

Tore: 0:1 Sicker (9.); 0:2 Testroet (12.); 0:3 Kinsombi (39.); 1:3 Klimowicz (50.); 1:4 Keita-Ruel (70.)

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