SV SANDHAUSEN

Neue Struktur: NLZ des SVS stimmt sich auf die Zukunft ein

In einer veränderten personellen Struktur bereitet das Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen derzeit die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zur Saison 2021/22 vor.

Im Rahmen einer zweitägigen Klausur im ACHAT-Hotel in Bad Dürkheim haben sich alle Mitarbeiter und Trainer, die sich im Haupt- und Ehrenamt für den Jugendfußball beim SVS engagieren, nun auf die anstehende Spielzeit eingeschworen.

Peter Köhnlein und Raphael Laghnej stellten dabei die Ausrichtung und Philosophie vor, die den Nachwuchsfußball in Sandhausen künftig prägen sollen, und beantworteten zudem die Fragen der NLZ-Mitarbeiter. Unterstützt wurden beide von Frank Schwab. Nachdem die vergangene Spielzeit aufgrund der Corona-Pandemie gegen Ende des Jahres 2020 zunächst unter- und später abgebrochen worden war, hatte sich die neue Führungsriege des Nachwuchsleistungszentrums Zeit genommen, um ein Konzept aufzustellen, an dem sich das NLZ des SVS in den kommenden Jahren orientieren wird.

Peter Köhnlein war im vergangenen Jahr im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SVS als Leiter Entwicklung & Organisation NLZ von den Vereinsmitgliedern in den Vorstand des SV Sandhausen gewählt worden. Der Unternehmer aus Mannheim engagiert sich ehrenamtlich für das NLZ. Das gilt ebenfalls für Frank Schwab, der bereits seit einigen Monaten zahlreiche planerische und organisatorische Aufgaben rund um das NLZ übernimmt.

Raphael Laghnej, der bis zum Ende der Saison 2019/20 als Trainer im NLZ des SVS gearbeitet hatte, ist unterdessen an den Hardtwald zurückgekehrt und arbeitet künftig hauptamtlich als Gesamt-/ Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen. Organisatorischer Leiter ist ab dem 01.08.2021 Oliver Matejka, der schon seit dem 01.08.2018 im NLZ in verschiedenen Tätigkeiten beschäftigt ist, unter anderem als Co-Trainer in den Leitungsmannschaften und als Spielleiter.

„Im Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen wurde in den vergangenen Jahren mit kleinen Mitteln bereits sehr viel erreicht. Die bisher verantwortlichen Mitarbeiter haben sehr gute Arbeit geleistet, an die wir nun anknüpfen können“, betonte Köhnlein mit Blick auf die langjährigen hauptamtlichen Mitarbeiter im NLZ, Joachim Stadler (Sportlicher Leiter) und Andreas Fodi (Organisatorischer Leiter), die sich beide beruflich verändert haben und bei denen sich Köhnlein ausdrücklich für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren bedankte.

„Unsere Aufgabe ist es nun, gewisse Dinge zu optimieren und uns in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. Das gilt für den Sportlichen Bereich, aber auch für die Infrastruktur, die interne Ausstattung des NLZ und unsere Außendarstellung. Wir möchten in den kommenden drei Jahren in all diesen Bereichen spür- und sichtbare Ergebnisse erzielen“, so Köhnlein weiter.

Die sportliche Zielsetzung konkretisierte Raphael Laghnej, der betonte: „Durch die Weiterentwicklung der Spieler wollen wir in den nächsten drei Jahren zwei Mannschaften ab der U15 aufwärts dauerhaft in die höchste Spielklasse bringen.“ Aktuell gilt dies nach dem Aufstieg in der vergangenen Spielzeit bereits für die U15, die künftig in der C-Junioren Regionalliga Süd antritt.

Grundsätzlich wird das NLZ eine Philosophie verfolgen, in der die einzelnen Spieler im Mittelpunkt stehen. „Wir müssen immer an den Spieler denken und uns individuell ansehen, was für seine Entwicklung am besten ist. Unser Ziel ist es, jeden einzelnen Spieler dem Ziel Profifußball ein Stück näherzubringen. Wir werden zudem darauf achten, mündige Spieler zu entwickeln, die Dinge hinterfragen sollen.“

Um die Umsetzung dieser Zielsetzung voranzutreiben, wurde mit Georgi Donkov ein weiterer Fußball-Lehrer eingestellt. Der ehemalige Bundesligaprofi und bulgarische Nationalspieler wird vorrangig im Bereich der Individualförderung ab dem Leistungsbereich U15 tätig sein. Mit seiner Erfahrung im Trainerbereich, u.a. bei der bulgarischen Nationalmannschaft, bringt er die Voraussetzungen mit, um die Brücke zum Profifußball schlagen zu können.

Dass auch abseits des Platzes die Kontakte und die Kommunikation weiter ausgebaut werden sollen, stellte Frank Schwab heraus. „Die Schnittstellen zu den Eltern unserer Spieler müssen in unserem NLZ klar erkennbar sein. Wenn wir es schaffen, uns dort zu verbessern, kommen wir an den Punkt, an dem sich Spieler bewusst für einen Wechsel zum SVS entscheiden, obwohl sie mehrere Optionen auf dem Tisch liegen haben.“

Die Vorbereitung auf die Saison 2021/22 ist derzeit in allen Teams von der U12 bis zur U19 bereits angelaufen, diverse Trainingslager sind in den kommenden Wochen geplant. Die ersten Ligaspiele werden im September auf dem Programm stehen. 

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