SV SANDHAUSEN

Corona-Fall in der Vorbereitung: „Spieler haben Situation super angenommen“

Die Stimmen zur Partie FC Würzburger Kickers gegen SV Sandhausen (2:3)

Jürgen Machmeier: Es war ein Schlüsselspiel, das hat man der Partie angemerkt. Die Anspannung war da. Wir haben zum Glück gewonnen. Ein dreckiger Sieg, den wir benötigt haben. Wir müssen das Positive jetzt in das nächste Spiel kommenden Freitag gegen Greuther Fürth mitnehmen.

Volker Piegsa: Es war das erwartet schwere Spiel. Für uns ist das ein wichtiger Sieg. Das steht heute im Vordergrund. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, ich bin aber dennoch sehr zufrieden.

Mikayil Kabaca: Die Vorbereitung auf die Partie war nicht ideal. Wir hatten am Donnerstag in unserer Testung mit Besar Halimi einen positiv auf Corona getesteten Spieler in unseren Reihen. Wir mussten den kompletten sportlichen Bereich am Samstagvormittag nachtesten und durften erst nach Würzburg fahren, als die negativen Ergebnisse vorlagen. Das war etwa um 19:30 Uhr der Fall. Es war hektisch, aber die Spieler haben die Situation super angenommen und haben den Bock mit den drei Punkten umgestoßen. Für Michael Schiele persönlich war es sicherlich ein besonderes Spiel. Er hat die Situation, das es gegen seinen früheren Verein ging, aber komplett ausgeblendet und die Mannschaft auf das Spiel vorbereitet wie gegen jeden anderen Gegner auch. Dass wir gegen Ende noch mal zittern mussten, war unnötig, ist aber auch ein Lernprozess, der derzeit auch dazugehört.

Michael Schiele: Wir sind schon vor der Pause zu mehreren Chancen gekommen. Wir dachten eigentlich, dass wir mit dem 1:0 in die Halbzeit gehen werden nach diesem Spielverlauf, eine Unaufmerksamkeit führt dann plötzlich zum 1:1. Wir waren aber nach der Pause weiterhin gefährlich und konnten den Gegner mit einer guten Kompaktheit vom eigenen Tor fernhalten. Beim Anschlusstreffer müssen wir besser verteidigen und im Anschluss die Räume, die sich uns geboten haben, besser nutzen. Würzburg hat immer weiter gespielt und nie aufgegeben, wir haben aber voll dagegengehalten und gezeigt, dass wir die drei Punkte heute unbedingt holen wollten.

Dennis Diekmeier: Das Spiel war sehr kampfbetont, mit vielen Zweikämpfen und vielen Unterbrechungen. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte haben, dieses Gefühl haben wir in den letzten Wochen wirklich vermisst. Wir haben den Kampf gut angenommen und schöne Tore erzielt, auch aus dem Spiel heraus.

Daniel Keita-Ruel: Die letzten Wochen waren für uns alle sehr hart. Es war wichtig, drei Punkte zu holen und eine Reaktion zu zeigen. Dass ich mit zwei Toren zum Sieg beitragen konnte, freut mich natürlich sehr, am Ende zählen aber die drei Punkte. Bei meinem ersten Treffer habe ich die Anweisung des Trainerteams umgesetzt und habe auf die Situation am langen Pfosten gelauert. Super, dass es so funktioniert hat.

Ivan Paurevic: Ich habe keine leichte Zeit hinter mir, habe aber immer auf meine Chance gewartet. Ich bin gut ins Spiel gekommen. Beim Tor hat es sich so ergeben, dass ich plötzlich ganz alleine war und den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Ein schöner Moment für mich. Wichtig sind aber die drei Punkte nach der schwierigen Zeit und insbesondere auch für unseren Trainer, für den es sicherlich nicht leicht war, anzukommen. Wir haben es letzte Woche schon ganz ordentlich gemacht, auch wenn das Ergebnis gegen Aue noch nicht gestimmt hatte. Heute haben wir die drei Punkte auf jeden Fall verdient.

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