SV SANDHAUSEN

„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, aber dafür haben wir alleine gesorgt“

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen FC Erzgebirge Aue (1:4)

Jürgen Machmeier: Fußball ist ein Fehlerspiel. Wir haben heute wesentlich mehr Fehler gemacht als der Gegner, das hat den Ausschlag gegeben. Der verschossene Elfmeter war ein Fehler, an den vier Gegentoren waren wir jeweils mit mindestens 50 Prozent Selbstverschulden beteiligt. Das Ergebnis ist sicherlich etwas zu hoch ausgefallen, aber dafür haben heute wir alleine gesorgt und nicht der Gegner. Gegen die Würzburger Kickers steht kommende Woche ein ganz großes Schlüsselspiel für die ganze Saison an. Wir haben genug Zeit, uns gut darauf vorzubereiten.

Volker Piegsa: Wir haben sehr gut begonnen. Unsere Mannschaft hat in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie Fußball spielen kann. Der verschossene Elfmeter war aus meiner Sicht der Knackpunkt. Wenn wir mit dem 2:1 in die Pause gehen, können wir das Spiel nach der Pause anders gestalten. Die Leistung in der zweiten Halbzeit hat dann nicht mehr ausgereicht, da hat Aue das Spiel verdient gewonnen. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem Spiel in Würzburg.

Mikayil Kabaca: Wir müssen eigentlich mit 2:0 in Führung gehen, kassieren dann aber das 1:1 aus dem Nichts. Wir können mit einem weiteren Elfmeter das 2:1 erzielen, kassieren dann aber das 1:2. Unglücklicher kann ein Spiel nicht verlaufen, gerade in unserer aktuellen Situation. Wir haben das Spiel nach der Pause eigentlich soweit im Griff, bekommen dann aber wieder aus dem Nichts zwei Gegentreffer. So wie wir in diesen Szenen verteidigt haben, hältst du in dieser Liga nicht stand. Positiv war, dass wir uns viele Torchancen herausspielen konnten. Wir schauen nach vorne, haben jetzt die erste komplette Woche mit unserem neuen Trainer vor uns und richten die Köpfe nach oben. Ich bin mir sicher, dass wir im nächsten Spiel wieder punkten werden.

Michael Schiele: Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, die Niederlage ist aber verdient. Wir haben zu viele Tore hergeschenkt, hätten die Situationen beim ersten Gegentor sowie beim 1:3 und 1:4 jeweils klären können. Wir hatten die Chancen, nach unserer Führung nachzulegen. Leider legen wir dem Gegner das 1:1 mehr oder weniger selbst auf, beim 1:2 fällt das Tor nach einer eigenen Standardsituation. In der Anzahl waren es einfach zu viele Fehler, das müssen wir nun genau analysieren und auch deutlich ansprechen. Wir haben uns das Spiel anders vorgestellt, es waren aber auch positive Dinge drin. Wir müssen nun weiter konzentriert arbeiten.

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