SV SANDHAUSEN

SVS-Trainer Schiele offiziell vorgestellt: „Ich freue mich, wieder hier zu sein“

Einen Tag nach der offiziellen Bestätigung und etwas mehr als 24 Stunden vor dem Spiel in der 2. Liga gegen den FC Erzgebirge Aue (Samstag, 13 Uhr, BWT-Stadion am Hardtwald) hat der SV Sandhausen seinen neuen Chef-Trainer Michael Schiele der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einst als Spieler beim SVS aktiv

„Herzlich Willkommen zurück am Hardtwald!“, so schloss SVS-Präsident Jürgen Machmeier sein Grußwort an den neuen Trainer der Sandhäuser ab. In Michael Schiele übernimmt ein Coach mit einer Vergangenheit in Sandhausen die Traineraufgabe bei den Kurpfälzern. Der 42-Jährige kam in der Saison 2002/03 in der 32 Spielen in der Oberliga Baden-Württemberg für den SVS zum Einsatz. Zuvor hatte Machmeier den Journalisten, die sich mit dem nötigen Abstand, den Hygienerichtlinien entsprechend, im Business-Turm im BWT-Stadion am Hardtwald zur Pressekonferenz eingefunden hatten, erläutert, warum sich der SV Sandhausen für Michael Schiele als neuen Trainer und Nachfolger für den am Dienstag von seiner Aufgabe freigestellten ehemaligen SVS-Chefcoach Uwe Koschinat entschieden hat (HIER GEHT'S ZUM VIDEO DER PRESSEKONFERENZ).

Ein Trainer mit anderem Profil, der beim SVS den nächsten Schritt gehen will

„Wir haben einen Trainer gesucht, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, der seine Qualitäten allerdings auch schon nachgewiesen hat. Es ging auch darum, einen Trainer zu finden, der sich bewusst für den SVS entscheidet, obwohl er auch noch andere Optionen auf dem Tisch gehabt hätte. Der Trainer sollte zudem ein anderes Profil als unser bisheriger Coach mitbringen“, betonte Machmeier. Der SVS-Präsident ergänzte: „All das trifft auf Michael Schiele zu.“

Schiele führte die Würzburger Kickers zum Aufstieg in die 2. Liga

Schiele hatte zwischen dem 23. Oktober 2017 und dem 29. September 2020 als Cheftrainer des FC Würzburger Kickers gearbeitet und den Verein in der vergangenen Saison zum Aufstieg in die 2. Liga geführt. Trainererfahrung hatte er zuvor unter anderem auch als Co-Trainer der SpVgg Greuther Fürth (2015 bis 2016) und des VfR Aalen (2011 bis 2015) gesammelt. Als Spieler bestritt er in der Saison 2001/02 zwei Zweitliga-Partien für den 1. FC Schweinfurt 05.

Machmeier: „Es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, sich zu verstecken“

Machmeier, der sich ausdrücklich bei Schieles Vorgänger Uwe Koschinat für die Zusammenarbeit bedankte („Es war eine sehr intensiven Zeit“), sieht nach dem Wechsel auf der Trainerposition nun die Mannschaft in der Pflicht: „Wenn es zu einem solchen Schritt kommt, trägt die Mannschaft immer eine große Mitschuld. Es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, sich zu verstecken.“

Schiele richtet den Fokus auf den kommenden Gegner

„Ich freue mich, wieder hier zu sein“, gab Michael Schiele bei seiner ersten Pressekonferenz als SVS-Coach zu Protokoll. „Ich habe in den Gesprächen mit den Verantwortlichen des SV Sandhausen vom ersten Moment an eine große Wertschätzung und viel Vertrauen gespürt. Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben, deswegen sind wir uns in dieser Woche auch schnell einig geworden“, ergänzte der 42-Jährige, der intensive Tage hinter und auch noch vor sich hat. Schließlich steht keine 48 Stunden nach der offiziellen Bestätigung seines Engagements bereits am Samstag die Partie gegen den FC Erzgebirge Aue an. Auf das Spiel gegen den aktuellen Tabellensiebten der 2. Liga richtete Schiele im Rahmen seiner Vorstellung denn auch seinen Fokus.

„Unsere Mannschaft hat eine gute Qualität, einen guten Charakter“

„Wir haben die Einheiten, die wir in dieser Woche auf dem Platz gemeinsam absolviert haben, genutzt, um uns intensiv auf das Spiel gegen Aue vorzubereiten. Mit dem Gegner haben sich unser Trainerteam und die Mannschaft im Lauf der Woche bereits intensiv beschäftigt, die Vorstellung des kommenden Gegners war also bis zum Donnerstag bereits abgeschlossen. Es wird nun in einzelnen Gesprächen und im Abschlusstraining darum gehen, die Spieler final auf die Partie einzustellen“, betonte der SVS-Coach. Generell sagte Schiele zu seinem ersten Eindruck: „Unsere Mannschaft hat eine gute Qualität, einen guten Charakter und ist sehr wissbegierig. Das konnte ich in den Trainingseinheiten bereits feststellen.“

Kister und Esswein fehlen beim Schiele-Debüt

Zum Personal: Michael Schiele muss gegen den FC Erzgebirge Aue auf Tim Kister und Alexander Esswein verzichten. Kister fehlt weiterhin nach seiner Operation am rechten Knie, die nach seinem Meniskuseinriss in der Länderspielpause nötig geworden war. Esswein muss aufgrund von Wadenproblemen, die bereits eine Einwechslung in der Partie am vergangenen Samstag bei Fortuna Düsseldorf (0:1) verhindert hatten, auch gegen den FC Erzgebirge passen. Schiele: „Wir wollen bei Alex kein Risiko eingehen, denn wir brauchen ihn fit in den kommenden Wochen.“ Auch Sören Dieckmann fehlt verletzungsbedingt.

SV Sandhausen gegen FC Erzgebirge Aue - live im Hardtwald Hörfunk

Die Partie des SVS gegen den FC Erzgebirge Aue wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald Hörfunk, präsentiert von der Klinger & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft, live übertragen. Die Reportage beginnt am Samstag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 12:50 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter: svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html

Foto: Freuen sich auf die Zusammenarbeit am Hardtwald (von links): Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen, Michael Schiele, der neue Cheftrainer des SVS, und Mikayil Kabaca (Sportlicher Leiter SV Sandhausen).

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