SV SANDHAUSEN

"Über 40 Minuten nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben“

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen SpVgg Greuther Fürth (0:3)

Jürgen Machmeier: Was mich sehr nachdenklich macht, ist, dass unsere Grundtugenden - Gier, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit – völlig abhandengekommen sind. Das ist unser Problem, wie auch, dass unsere Mannschaft nicht fit ist. Der Gegner ist heute sechs Kilometer mehr gelaufen und hat 50 Sprints mehr gemacht. Das kann der neue Trainer Michael Schiele so schnell nicht aufholen. Wir müssen jetzt schauen, dass wir das Beste daraus machen. Fakt ist, dass wir nun wieder gegen den Abstieg spielen. Das muss allen im Verein ab sofort klar sein.

Mikayil Kabaca: So wie wir ins Spiel gestartet sind, kannst du keine Partie in der 2. Liga gewinnen. Wir sind nur nebenhergelaufen, hatten keine Struktur im Spiel und kein Zusammenspiel. Beim 0:1 haben wir den Gegner eingeladen, kein Spieler schiebt zum Gegner, um das Tor zu verhindern, beim 0:2 rutscht einer unserer Spieler aus, im Zentrum haben wir keinen Akteur, um dagegenzuhalten. Der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Ab der 40. Minute haben wir ein ordentliches Spiel hingelegt und müssen vor der Pause schon eine Chance nutzen. Im zweiten Durchgang ging es ordentlich weiter, mit vielen Chancen für uns und auch mit Geschenken des Gegners. Wenn du diese Chancen nicht nutzt, darfst du dich aber nicht wundern, dass du die Partie verlierst.  

Michael Schiele: Wir haben über 40 Minuten nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren zu zögerlich. Dass der Gegenspieler den Ball beim 0:1 gegen eine Dreierkette so mutterseelenallein einschieben kann, darf einfach nicht passieren. Beim 0:2 rutschen wir aus, der Gegner hat dann freie Bahn. Es war in dieser Phase nichts von dem da, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten noch vor der Pause eine gute Chance, und mit den beiden Wechseln zur Pause war es von unserer Seite ein anderes Fußballspiel. Die Geschenke, die der Gegner uns gegeben hat, haben wir aber leider nicht genutzt. Wir werden das Spiel hart analysieren, uns kurz schütteln, und dann geht es am Dienstag schon weiter.

Dennis Diekmeier: Wir wussten, dass Fürth eine spielerisch starke Mannschaft ist. Wir haben es in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Uns ist es leider nicht gelungen, eine unserer Chancen zu nutzen. Dann geht das Spiel noch mal in eine andere Richtung, so verlieren wir am Ende mit 0:3.

Daniel Keita-Ruel: Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten im ersten Durchgang keinen Zugriff, uns hat die Aggressivität nach vorne gefehlt. Im zweiten Durchgang haben wir umgestellt, da hat es etwas besser funktioniert, aber generell können wir uns zu Hause eine solche Niederlage nicht erlauben, egal, gegen wen es geht. Ich bleibe dennoch positiv. Wir haben die Chance, am Dienstag die Partie von heute vergessen zu lassen. Wir müssen uns zusammenreißen und am Dienstag Gas geben.

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